Woran sieht man, dass die Datenschutz-Aufsichtsbehörden in Deutschland massiv unterbesetzt sind? Für die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung sieht die Bundesregierung etwa so viel Personal vor, wie die Landesregierung in Baden-Württemberg für den den LfDI in BaWü laut Koalitionsvertrag vorsieht bzw. etwa die Hälfte der derzeitigen Stellen.
https://dserver.bundestag.de/btd/21/065/2106581.pdf

Oder anders gesagt: mit diesem Personal sollen beim Datenschutz mehrere hunderttausend Unternehmen, darunter rund 13000 Großunternehmen und Mittelständler, kontrolliert und beraten werden.

Tja.

Oder ein anderer (hinkender) Vergleich: das Baurechtsamt der Stadt Stuttgart hat 190 Mitarbeiter, das Amt für Digitalisierung der Stadt Stuttgart hat 400 Mitarbeiter – der LfDI ca. 70 und soll damit nicht nur 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg beraten und kontrollieren, sondern auch zahlreiche Behörden und knapp 500.000 Unternehmen.
Und noch ein hinkender Vergleich: die Sachmittel (also das zur Verfügung stehende Geld) für die Imagekampagne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche (also ihre Selbstdarstellung) ist rund vier mal so hoch wie die Gesamt-Sachmittel die der LfDI BaWü zur Verfügung hat.
(Reiches Etat für ihre Imagekampagne beläuft sich laut Presseberichten auf 2,2 Millionen Euro; siehe z.B,. https://search.brave.com/news?q=Katherina+Reiche+millionen+euro+Imagekampagne+FGS+Joachim+Koschnicke ff.)
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@alvar Brave Search?
Überdenke die Wahl dieses Unternehmens vielleicht besser noch einmal:

https://chaos.social/@frumble/116779494839258174

@alvar ich finde, das kann man nun wirklich nicht mehr vergleiche. wir arbeiten ja immerhin seriös