1/🎙️ Alle reden über die Dunkelflaute - aber kaum jemand kann sagen, was das eigentlich genau ist. Wir schon, und zwar in fossilfrei #44 mit Martin Kittel: Die Vermessung der Dunkelflaute! https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html

#Podcast #Wisskomm #fossilfrei #Energiewende #Erneuerbare #Dunkelflaute

DIW Berlin: 'fossilfrei' - der Energiewendepodcast des DIW Berlin

Folgen Die Energiewende erscheint oft kompliziert und unübersichtlich. Die Macher des "DIW-Monitor Energiewende" , Alexander Roth und Wolf-Peter Schill, sortieren das für euch. Wir diskutieren, auch mit Gästen, Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Energiewende. Wir freuen uns über eure Fragen und Anregungen zum Podcast unter [email protected] . Der Podcast ...

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2/ 🎓️ Okay, ehrlich gesagt bleibt es eine ziemliche Herausforderung, Dunkelflauten exakt zu definieren - und erst recht, ihre Häufigkeit, Dauer und Schwere zu quantifizieren. Genau darum geht es in dieser Folge.

Dazu hat Martin viel zu sagen, da er seine Doktorarbeit in diesem Bereich geschrieben hat, und wir mehrere gemeinsam verfasste Fachartikel dazu veröffentlicht haben. Diese im Rahmen des Ariadne-Projekts entstandene Forschung ist auch Grundlage des Gesprächs.

3/ 3️⃣ Wir erklären drei verschiedene Ansätze zur Quantifizierung von Dunkelflauten mit ihren Vor- und Nachteilen, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können: reine Analysen des erneuerbaren Stromangebots, Untersuchungen zur Residuallast und der Fokus auf Strommarktpreise. Mehr dazu im verlinkten Fachartikel.
4/ 🇪🇺 Falls euch das zu nerdig ist, könnt ihr in den zweiten Teil springen, wo es um extreme europäische Dunkelflauten in den letzten vier Jahrzehnten geht. Spoiler: sie sind länger, als die meisten denken - aber es ist auch nicht so, dass es während dieser Ereignisse gar keinen erneuerbaren Strom gab.
5/ Zudem können ein erneuerbarer Technologiemix und ein europäischer Stromverbund die Länge der Extremereignisse deutlich verringern. Vor diesem Hintergrund ordnen wir dann auch noch die Ergebnisse einer Kurzstudie von Uniper kurz ein, die zuletzt ein paar Schlagzeilen machte.
6/ 💡 In dieser Folge steigen wir methodisch tiefer ein als sonst - und auch tiefer, als es Podcast-Coaches vermutlich raten würden. Ich vertraue aber darauf, dass diese Folge trotzdem oder gerade deshalb für einige von euch interessant ist. Ich hoffe, dass wir am Ende etwas Klarheit schaffen können, warum es keine einfachen Antworten gibt auf die Frage "wie lange gibt es wie oft wie wenig Erneuerbare", und was man aus Studien zur Quantifizierung der Dunkelflaute lernen kann - und was nicht.

7/ ⏭️ Insbesondere kann die Frage, mit welchen Technologien man das künftige erneuerbare Energiesystem am besten gegen Dunkelflauten absichert, mit diesen Methoden und Studien nicht beantwortet werden. Und das ist auch nicht Thema diese Folge – darüber reden wir dann die nächsten Male!

fossilfrei findet ihr:
Auf der #DIW Homepage: https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html
Bei Apple: https://podcasts.apple.com/us/podcast/fossilfrei-der-podcast-zum-ampel-monitor-energiewende/id1682862417
Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/625lG12jDmWe0zrkZWf5pI
Auf YT (ohne Bild (noch)): https://www.youtube.com/playlist?list=PLEoEpV0Wsas-hK3A25XiyH9bWgsOet3Hj

DIW Berlin: 'fossilfrei' - der Energiewendepodcast des DIW Berlin

Folgen Die Energiewende erscheint oft kompliziert und unübersichtlich. Die Macher des "DIW-Monitor Energiewende" , Alexander Roth und Wolf-Peter Schill, sortieren das für euch. Wir diskutieren, auch mit Gästen, Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Energiewende. Wir freuen uns über eure Fragen und Anregungen zum Podcast unter [email protected] . Der Podcast ...

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@wpschill was ich mich - auch in Beziehung auf die Lösungsmöglichkeiten, z.B. wie weit können Batterien weiterhelfen? - frage: wäre es nicht hilfreicher, die Dunkelflaute an dem Energiemengendefizit zu messen, statt nur an der Leistung? Ein Stück weit passiert das letztlich auch über die Durchschnittsbildung, aber wäre es nicht aussagekräftiger, statt die Dauer anzugeben, zu sagen "die größte Dunkelflaute hatte 800 GWh, aber eine mit mehr als 200 GWh sehen wir nur alle fünf Jahre" (fiktive Zahlen zur Illustration)?
Aber ich schätze, genau wie in euren Beispielen gibt es da nicht die eine Zahl, sondern es hängt ganz vom Faktor zwischen Last und nomineller Erzeugungsleistung ab...🤔