Können wir bitte nicht mehr auf die alte Leier der #Bankenlobby reinfallen? 👇
Die EU-Kommission evaluiert aktuell die WettbewerbsfĂ€higkeit des europĂ€ischen Bankensektors – und folgt damit nicht unerheblichem Druck aus Berlin und Paris. Doch dahinter verbirgt sich nicht weniger als der Versuch, die gesamte europĂ€ische Bankenregulierung aufzuschnĂŒren.
Damit wĂŒrden vor allem Deutschland und Frankreich der alten Leier der #Bankenlobby folgen: Lasst die Banken mehr Geld verdienen, der Rest wird sich fĂŒgen. Damit wird Europas stotternde Wirtschaft wieder angekurbelt.
Das Problem ist nur: Die Banken schĂŒtten das Geld lieber an ihre Investor*innen aus, als es zu investieren. EuropĂ€ische Banken könnten schon heute mehr Kredite vergeben, wenn sie wollten. 2024 schĂŒtteten die GeldhĂ€user rund 88 Milliarden Euro an Investor*innen aus.
Mit dem Geld hĂ€tten sie, konservativ gerechnet, satte 1.100 Milliarden an zusĂ€tzlichen Krediten vergeben können – ein mehr als anstĂ€ndiges Konjunkturpaket fĂŒr Europas Wirtschaft.
Aber: Die Banken entschieden anders. Die Deutsche Bank baute zuletzt sogar Verlustpuffer ab, um mehr auszuschĂŒtten. In den USA nutzten die grĂ¶ĂŸten Institute laxere Kapitalvorgaben flugs fĂŒr AktienrĂŒckkĂ€ufe in Rekordhöhe, die „Financial Times“ sprach von einer Buyback Bonanza.
Dieser Fall zeigt: Es kann nicht sein, dass unsere Regierungen die MĂ€rchen der Bankenlobby einfach kritiklos ĂŒbernehmen.
Und besonders fatal ist: Wenn die Banken ihre GeschĂ€fte durch laxere Regeln noch stĂ€rker durch Schulden finanzieren, steigt die Wahrscheinlichkeit einer neuen Finanzkrise. Und damit auch die Gefahr, dass wir alle die Kosten fĂŒr ihre Rettung tragen mĂŒssen.
Teile diesen Beitrag, damit die alte Leier nicht mehr verfÀngt!
@finanzwende.de
Einfach mal kurz gesagt: Banken, MillionĂ€re, MilliardĂ€re und sonstige Überreiche kotzen mich an!đŸ€ź
@finanzwende.de Hat noch nie funktioniert, nur fĂŒr die Banken! 2008 schon vergessen?? 😡