Bruce Beresford – „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

Das hier war zu seiner Zeit wohl ein Prototyp eines Feel-Good-Films für das liberale Hollywood-Kino. Eine jüdische Wohlstandsdame und ihr schwarzer Chauffeur freunden sich an, während vor der Windschutzscheibe die Bürgerrechtsbewegung vorbeizieht. Für viele Kritiker:innen war das nichts anderes als eine politische Verharmlosung des amerikanischen Rassismus. Viel zu nett, viel zu harmlos, viel zu versöhnlich, lautet der Vorwurf. Mit Morgan Freeman, Jessica Tandy und Dan Aykroyd. (ARTE, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/bruce-beresford-miss-daisy-und-ihr-chauffeur-1989/
@mediathekperlen ich mag ihn trotzdem den Film.
Es gab übrigens in der Serie Zurück in die Vergangenheit (Quantum Leap) mit Scott Bakula und Dean Stockwell eine fast 1 zu 1 Adaption des Films

@mediathekperlen Danke dafür! Aber so ist das halt mit Kunst: sie zwingt einem die Interpretation nicht auf.

Für mich zwingt sich der Vergleich mit Green Book auf. Aber ich muss auch zugeben, dass ich nicht weiß, ob der hilfreich oder gewinnbringend ist.

@confuseacat Der Vergleich passt wirklich *extrem* gut! 👍 Es sind dazwischen ja auch nur 30 Jahre vergangen. Wobei der Film von 2019 sich dann aber auch bei mir dem Vorwurf aussetzen musste, zu *unpolitisch* gewesen zu sein. Ich habe hier darüber geschrieben: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/viggo-mortensen-mahershala-ali-green-book-2019/
Peter Farrelly – „Green Book“ (2019) – NexxtPress