Die Zahl der diagnostizierten #Endometriose-Fälle ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen.
Laut Schmerzforscherin Esther Pogatzki-Zahn deutet dies darauf hin, dass die Erkrankung häufiger und früher erkannt wird. Eine frühe Diagnose kann helfen, Beschwerden gezielter zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
https://www.uni-muenster.de/kommunikation/podcast/2026/20260430_pog.html

Endometriose: „Frühe Diagnose ist entscheidend“
Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. „Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden“, erklärt die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts. Darüber hinaus spricht sie Hausärzten bei der Diagnose der Krankheit eine wichtige Rolle zu und sieht in der medizinischen Ausbildung „erheblichen Nachholbedarf“.
