G7 in Frankreich: Macron als Babysitter für den größten Egomanen der Welt

Wofür ist der G7-Gipfel in Frankreich noch mal da?
Ein Treffen der militärisch mächtigsten Nation der Welt und sechs anderer Länder, die irgendwie auch mit am Tisch sitzen dürfen. Mittendrin: Donald J. Trump, der Mann, dessen Aufmerksamkeitsspanne kürzer ist als die eines Goldfischs mit ADHS. Während die anderen Staatschefs versuchen, über Klimawandel, Handel oder vielleicht sogar Weltfrieden zu reden, -
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- wird Macron die undankbare Aufgabe zukommen, den US-Präsidenten bei Laune zu halten. Ein Job, für den selbst die geduldigsten Kindergärtnerinnen der Welt ihren Hut ziehen würden.
Und die Stille-Treppe ist leider keine Option.
Trump, der weinerliche "Dealmaker" der Erpressungs-Diplomatie, wird vermutlich nach fünf Minuten die erste Pressekonferenz verlassen, weil ihm niemand genug Applaus spendiert. „Nobody claps for me like I clap for myself!“ könnte sein nächstes Twitter/ X-Post sein –
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- wenn er sich nicht gerade darüber aufregt, dass Macron ihm nicht den größten Stuhl, den größten Teller oder die größte Portion Foie Gras mit Ketchup hingestellt hat oder Trump eine Kugel Eis mehr bekommt als die anderen (kein Scherz das verlangt der!).
Wehe, irgendjemand erwähnt die NATO, China oder die EU – dann droht der nächste Wutanfall, bei dem Trump sein Lieblings Spielzeuge #tarifs einfach mal beschließt ohne Rückendeckung des Parlamentsoder des Senats, versteht sich.
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Macron, der arme, wird versuchen, mit der Eleganz des französischen Akzent, den Trump mag und der Geduld eines Demenzpfleger zu reagieren.
Doch selbst seine berühmte „Handshake-of-Doom“-Taktik (erinnert ihr euch noch an den epischen Kräftemessen mit Trump 2017?) wird diesmal nicht reichen. Denn wie hält man einen Mann bei Laune, der sich selbst als „sehr stabil, sehr schlau, der Beste“ bezeichnet – während er gleichzeitig die einfachsten Fakten leugnet und sich über Windmühlen aufregt?
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Die anderen G7-Mitglieder werden derweil so tun, als wäre alles normal.
Sie lächeln.
Sie nicken.
Sie beten innerlich, dass Trump nicht plötzlich beschließen könnte den Eiffelturm für einen seiner Golfplätze zu kaufen („Ich könnte ihn besser managen!“).
Am Ende wird der Gipfel wahrscheinlich so verlaufen wie immer: Trump wird sich als Opfer fühlen, die anderen werden erleichtert sein, wenn er endlich im Air Force One verschwindet – um Golf zu spielen.
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