@energisch_ @neuimneuland wenn ich zurück denke: das Thema ist nicht neu, heute vermutlich intensiver. Ende der 60er war ich Schülerlotse. Jeden Morgen haben wir den Zebrastreifen vor der Schule gesichert. Das gibt es heute kaum noch. Warum eigentlich nicht? Anscheinend fällt es den Fahrer:innen schwer, das Fahrzeug anzuhalten.
@luki @energisch_ Dafür müssen sich Freiwillige finden, die das machen wollen. Andererseits ist es einfach absurd, wenn in einer Tempo 30-Zone mit Zebrastreifen noch ein Schulweghelfer nötig ist. Da wäre es sinnvoller, die Straße einfach ganz für Autofahrer zu sperren, jedenfalls vor Schulbeginn und nach Unterrichtsende.
@neuimneuland @luki @energisch_ Freiwillig? »Damals« war jede(r) mal für eine Woche dran. Zweite oder dritte Klasse? Wir haben das im Zweier-Team gemacht. Warnweste, Kappe und eine orangefarbene Kelle.
Ich erinnere mich noch, dass mich das frühere Aufstehen genervt hat, war aber stolz wie noch was. Das war eine wichtige Aufgabe.
Aber in den frühen 70er Jahren gab es viel, viel weniger Autoverkehr. Das lässt sich auf heute nicht mehr übertragen.
@aoeBerlin @neuimneuland @energisch_ Bei uns war es ein "ausgewählter Kreis". Schüler:innen, die als besonders zuverlässig galten. Da waren wir redht stolz. Und es gab eine zusätzliche Fahrt nach London mit dem betreuenden Lehrer. Das war geil!