Der Gegenwind für private Solaranlagen ist enorm. Die Regierung will die Einspeisevergütung streichen, was in der geplanten Form viele Anlagen unwirtschaftlich machen würde. Jetzt denkt auch noch die Bundesnetzagentur über höhere Stromgrundpreise nach. Beides zusammen dürfte den so enorm wichtigen Markt der kleinen Solaranlagen sehr stark abwürgen. Darum unterschreibt und teilt die Petition:
https://weact.campact.de/petitions/keine-hoheren-strom-grundpreise-fur-haushalte-mit-photovoltaikanlagen
Keine höheren Strom-Grundpreise für Haushalte mit Photovoltaikanlagen!

Sehr geehrter Herr Müller, mit großer Sorge verfolgen wir die Überlegungen der Bundesnetzagentur im Rahmen der Reform der Netzentgelte (AgNes), Betreiber privater Photovoltaikanlagen künftig über höhere Strom-Grundpreise stärker an den Netzkosten zu beteiligen. Mehr als drei Millionen private Haushalte haben in den vergangenen Jahren Milliardenbeträge aus eigener Tasche investiert, um Solaranlagen auf ihren Dächern zu errichten und haben einen wesentlichen Teil der heute in Deutschland...

WeAct
@VQuaschning aber was erreichen sie damit? Speicher sind für viele bezahlbar geworden. Leute mit kleinen Anlagen werden dann nicht mehr einspeisen, sondern alles selbst verbrauchen. Wer das dann zu spüren kriegt, sind Kommunen, die nicht mehr genug erneuerbare Energie zum Ausgleich haben, auch Bürgerwerke und Energie Genossenschaften werden darunter leiden. Die Regierung schadet somit dem Gemeinwesen und der Basis der Gesellschaft.

@energisch_ Alles selbst verbrauchen ist im Sommer ohne E-Auto schwierig. Unsere Batterie war schon heute Morgen um 8 Uhr wieder voll!

@VQuaschning

@Erika
Stichwort #EnergySharing - wir versuchen gerade, unseren Überschuss an Freunde zu verkaufen. Laut Gesetz möglich. Das konkrete Vorgehen ist noch etwas undurchsichtig.

@energisch_ @VQuaschning

@michaelgiesler @Erika @energisch_ @VQuaschning
Ich glaube, dazu gab es heute eine Sendung im dlf.

@andabahn
Ja, seitdem es mit dem Energiewirtschaftsgesetz seit diesem Monat überhaupt erst möglich ist, gibt's dazu durchaus eine gute mediale Präsenz.
Was aber noch fehlt, sind Anbieter, die das organisatorisch abbilden. Aktuell muss jede*r einzeln Interessent*in mit dem lokalen Netzbetreiber in Kontakt treten.

Oder gab's in der besagten Sendung vielleicht darüber hinausgehende Infos?

@Erika @energisch_ @VQuaschning

@michaelgiesler ich denke es ist einfacher, Überschuss Nachmittag zu verschenken statt den ganzen Aufwand mit Anmeldung etc.
Schild raus ans Gartentor: Ladet eure eBikes gratis zwischen 11 und 17 Uhr.
@andabahn @Erika @VQuaschning
@energisch_ @michaelgiesler @andabahn @Erika @VQuaschning Nicht mal verschenken ist einfach. Das hatte ich vor, - an Nachbarn im gleichen Haus- , aber auch dazu muss alles im Zählerschrank umgebaut werden und es fallen trotzdem Natzentgelte an. Die haben sich ihre Pfründe schon gesichert.
@no_brainer Wir machen das einfach mit ner Kabeltrommel, übern Gartenzaun. @michaelgiesler @andabahn @Erika @VQuaschning

@energisch_
Wir haben konkrete Abnehmer im Auge - und da möchte ich keine Kabeltrommel bis in den Nachbarstadtteil rollen müssen. ;-)
Das wäre mir irgendwie zu... anarchistisch.

@no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@michaelgiesler Vielleicht hat dein Nachbar ja ein tragbares Powerteil, so ne kleinere Ecoflow - geht super mit Sackkarre hin und her. @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@energisch_
Täglich ein 10 kWh-Akku hin und her? Ich schlag es unseren Freunden mal vor. Vielleicht können wir die Kinder auf ihrem Schulweg dafür einspannen. Früher war Holzsammeln - heute Akkus schleppen. ;-)

@no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@michaelgiesler Passt auch prima auf so nen kleinen Handkarren - ideal für Kids zum herumdüsen! @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@energisch_
Oder ins Lastenrad. Dann hat man gewichtstechnisch endlich mal dem Autoverkehr etwas entgegen zu setzen.

Ich wittere eine Geschäftsidee: Nachmittags volle Akkus von PV-Betreibern einsammeln und an Verbrauche abgeben. Fallen da dann auch irgendwelche Steuern oder Gebühren an? Nein, oder? Es heißt ja NETZ-Entgelte...

@no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@michaelgiesler Mit dem Lastenrad kannst du auch 30 kW hin und her fahren. So arg schwer sind die Dinger gar nicht.

Edit: korrigiere, nur 25kWh - Carla darf nur 200 kg
@no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@energisch_ Welche Vergleiche hast du fürs Gewicht? würde mich gerade ehrlich als Markenempfehlung interessieren, da ich gerade ne 50 kg schwere Ecoflow-Station mit 4 kWh verbaut habe.

@michaelgiesler @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning

@jakob_thoboell Die Chinesen bauen etwas leichter 5kWh von Bluetti wiegen ca 30 kg @michaelgiesler @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning
@jakob_thoboell @michaelgiesler @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning korrigiere, da kommen nochmal 27 kg für Erweiterungsmodul auf 5kW dazu, also doch mehr als deines, aber auch 1 kW mehr
@jakob_thoboell
hab gerade geschaut, die FM bei uns wiegt 82 kg, allerdings sind da Räder dran und dann noch mal ne 80 kg 10kW darauf, also insgesamt 20kW auf einem Satz Räder mit bisschen über 160 kg
@michaelgiesler @no_brainer @andabahn @Erika @VQuaschning
@jakob_thoboell mit unserem Carla Anhänger können wir bis zu 200kg laden. Das entspräche dann 25 kWh. Damit kann man schon Geschäfte machen!
@energisch_ @jakob_thoboell Sorry, dumme Frage: speichert die kW oder kWh?
@Numerfolt kWh, ich bin tippfaul @jakob_thoboell
@Numerfolt @jakob_thoboell Das ist schon ein Powerhaus. Mit 10kWh ist etliches an Puffer drin. Wir haben jetzt 20 kWh. Reicht aber immer noch nicht. Wir müssten für mehr Selbstverbrauch (6 Wohnungen) auf mind. 5x soviel hochrüsten, wenn wir nicht mehr ins Netz einspeisen dürften. Schon ein Batzen Geld. Trotz günstigen Angeboten.