Doppelter Klimaschutz inkl. 280 € Prämie! Mit dem eigenen E-Auto sparst du das ganze Jahr CO2, zusätzlich kannst du die Energiewende fördern.

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@buergerwerke
Generiert ich nicht mit der Annahme einer THG-Prämie (ein) neue(s) Emissionszertifikat(e) und ermögliche somit zusätzliche Emissionen?

Ich verstehe die #thgprämie so: jemand gibt mir Geld dafür, dass ich seine Emission auf meine Kappe nehme. Damit wird mein E-Auto auf dem Papier genau so dreckig, wie ein Verbrenner und der eigentliche Verursacher darf im Gegenzug über seine Begrenzung hinaus zusätzliche Emissionen freisetzen, ohne teurere Strafen zu kassieren.

Oder verstehe ich etwas falsch?

@elbast
Ich habe es ähnlich verstanden. Deshalb beantrage ich die Prämie und kaufe über Compensators entsprechend viele Zertifikate vom Markt weg.
Ich hoffe, dass ich auf diesem Weg zumindest verhindere, dass meine Emissionsrechte "einfach so" verkauft
oder verschenkt werden können.
@buergerwerke
@pascal @buergerwerke
Ist das dann nicht ein mühsames Nullsummenspiel?
Welchen Vorteil hat dies noch ggü. die Prämie gar nicht erst wahrzunehmen?
@elbast
Es besteht zumindest die rechtliche Möglichkeit, dass die Emissionsrechte für das Fahrzeug für den Markt verfügbar gemacht werden. Dann hätte man als E-Autobesitzer weder einen persönlichen Nutzen noch hätte man Emissionsrechte vernichtet.
Außerdem kompensiere ich bei der Gelegenheit noch etwas mehr, immer mit der Hoffnung, dass der Zertifikatehandel nicht doch irgendwann gekippt wird.
@buergerwerke

@elbast Die THG-Prämie schafft keine zusätzlichen Emissionsrechte. Sie verteilt lediglich den wirtschaftlichen Wert einer bereits vorhandenen CO₂-Einsparung.

Wir sind der Meinung, wenn Mineralölkonzerne ihre Emissionen durch den Kauf von Quoten ausgleichen können, sollten die Erlöse bei den Menschen landen, die damit am wirkungsvollsten handeln können. Das sind unsere Unterstützer:innen sowie die Energiegenossenschaften der Bürgerwerke-Gemeinschaft.