Meine neue Doku-Reihe ist fertig: „Amerika - Traum und Wirklichkeit“, 3x45 Minuten, ZDF.

Wir nehmen den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zum Anlass und blicken, ausgehend von kleinen Reportagen aus dem heutigen Amerika, zurück auf die Geschichte. Wo sind die Bruchlinien? Wo klafften Anspruch und Wirklichkeit schon früher auseinander, wo heute?

Jetzt in der ZDF-Mediathek:

https://www.zdf.de/dokus/amerika-traum-und-wirklichkeit-100

Mein Kollege Jens Strohschnieder und ich machten uns also auf die Suche. Welche Menschen könnten wir porträtieren, wer könnte für die drei Oberthemen stehen: Spaltung, Freiheit und Macht?

Die erste Erkenntnis: Die sonst so redseligen Amerikaner sind misstrauisch geworden. Wir kassierten einen Korb nach dem anderen. /3

Die MAGA-Fraktion traute uns als vermeintlich "Fake Media" nicht über den Weg, und die Progressiven hatten oft schlicht Angst und duckten sich weg. Selbst eine gestandene Anwältin für Ausländerrecht befürchtete Repressionen der Regierung und wollte lieber nicht vor die Kamera. /4

Aber irgendwie haben Jens und ich es am Ende doch geschafft, mit tollen Leuten zu drehen. Es ist kein repräsentatives, aber doch ein sehr breites Ensemble:

Eine Angehörige der Lakota-Nation begleitet uns zum Ort des Massakers von Wounded Knee.

Ein Tofu-Unternehmer in Chinatown von Manhattan gibt uns Einblicke in die Welt der chinesischen Immigranten.

Ein Veteran der US-Army erzählt uns von seiner Zeit im Kalten Krieg in West-Berlin.

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Republikanische Waffenlobbyisten im demokratischen Virginia erklären uns die tiefe Verwurzelung des Rechts auf Waffenbesitz in der amerikanischen DNA.

Eine direkte Nachfahrin der Insassen des letzten Sklavenschiffes kämpft für eine bessere Erinnerungskultur in ihrer Heimatstadt Mobile, Alabama.

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Eine iranische Einwanderin lebt als erfolgreiche Schönheitschirurgin in Beverly Hills den amerikanischen Traum.

Ein bekennender Rassist gründet in den Wäldern von Arkansas eine Siedlung ausschließlich für weiße, christliche und heterosexuelle Amerikaner europäischer Abstammung.

In New York macht ein ehamaliger Blackrock-Manager Lobbyarbeit für eine höhere Besteuerung der Superreichen.

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Und in Ecuador hoffen eine venezolanische Geflüchtete und ihr kleiner Sohn auf Asyl in den USA - und auf den alten, für Viele immer noch lebendigen amerikanischen Traum.

Schaut mal rein in die Filme! Bin sehr gespannt auf jegliches Feedback.

https://www.zdf.de/dokus/amerika-traum-und-wirklichkeit-100

Amerika - Traum und Wirklichkeit

250 Jahre USA: Was ist vom „American Dream“ geblieben, der ursprünglich Freiheit und Gleichheit für alle versprach?

ZDF
@jantenhaven
Ist noch auf der Festplatte.
@jantenhaven
Schade, dass da KI Sequenzen reingeschnitten wurden.
@punica_gc Ja, darüber haben wir lange diskutiert. Immerhin sind die animierten Sequenzen ja extrem deutlich gekennzeichnet.