💡 Dass sich der #Papst zu digitalen Themen äußert, ist nicht neu. Für Furore und Diskussionen sorgte die neue #Enzyklika dennoch.
🚨Aber ist alles reiner Wein, was der Vatikan hier predigt?

Wir haben uns einmal angeschaut, wie der Vatikan mit digitalen Themen umgeht und wie das im Verhältnis zu den Forderungen steht.

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@netzpolitik_feed Trotzdem ist das dritte Kapitel der Enzyklika nicht schlecht. Das sage ich als Antichrist! Auf die von Euch angeführten Widersprüche müßte eben häufiger hingewiesen werden. Da hat der Papst noch viel zu tun, sofern er Kritik ernst nimmt. Die Chance müssen wir ihm lassen.

Hier das dritte Kapitel zum Nachlesen, für alle:
vatican.va/content/leo-xiv/de/…
Wäre natürlich unter Creative Commons eine schöne Geste* gewesen und hätte sich sicher besser verbreitet.

*So als Anfang, um zu probieren, ob danach der Dom noch steht.

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026)

ENZYKLIKA MAGNIFICA HUMANITAS DES HEILIGEN VATERS LEO XIV. ÜBER DIE BEWAHRUNG DES MENSCHEN IM ZEITALTER DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ [ Multimedia ] ___________________________

@netzpolitik_feed Ich würde es ja auch lebhaft begrüßen, wenn der Vatikan hier konsequenter wäre.
Aber was ist das denn für eine Argumentationsfigur? Das klingt für mich fast so, als ob man nur noch aus einer vollumfänglichem FOSS-Praxis heraus Big Tech kritisieren dürfte? Das war bestimmt nicht so gemeint, oder?

Naomi Oreskes schrieb dazu mal in anderem Kontext:
“[abolitionists] wore clothes made of cotton picked by slaves. But that did not make them hypocrites … it just meant that they were also part of the slave economy, and they knew it. That is why they acted to change the system, not just their clothes.”

Dem kann ich nur zustimmen. Auch eine unvollkommene eigene Praxis delegitimiert nicht die Kritik.