Liebe Ökos, bitte erklären, wenn möglich:
Wir haben im Garten viel mit Kräutern durchsetzte Wiese, keinen Rasen. Ich habe dieses Jahr im Mai doch wieder wöchentlich gemäht (nicht gaaanz niedrig aber schon so auf ca. acht Zentimeter runter), nachdem ich's die vorigen Jahre im Frühling immer wuchern ließ und mich anschließend wegen der Höhe ziemlich quälen musste, das irgendwie wieder in den Griff zu kriegen.
Der Nachbar hat's diesmal fast kniehoch wachsen lassen. Ergebnis: SEINE Wiese ist
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@LeilahLilienruh

Wir haben im letzten Jahr testweise ein kleines Stück Rasen an der Hausnordseite einfach wachsen lassen. Das Gras hat sich zum Schluss gelegt und ist nicht wieder aufgestanden. Nach dem Absäbeln war alles feucht und gelb.

Der Rasen wurde anschließend dort entfernt und dieses Jahr das Stück mit ein paar unterschiedlichen Pflanzen bepflanzt.

An anderen Stellen ist dieses Jahr der Rasen großflächig gelb geblieben. Trotz Schnitthöhe von ca. 6 cm.
Auch hier wird der Rasen nach und nach Blühflächen weichen müssen.

Anpassung an sich verändernde Klimabedingungen (könnte auch einfach am Boden und der Südlage liegen) und ist insektenfreundlicher.

@Christbert Dadurch, dass wir viele gewaltig hohe Laub- und Nadelbäume auf dem Grundstück haben/hatten und große Trockenheit herrschte, sind unsere Wiesenflächen - ganz egal, wie selten oder häufig wir mähten und wie hoch oder flach die Gräser standen - in den vergangenen Jahren oft völlig verdorrt.
Nun mussten wir über Winter 18 (z.T. bis zu fünfstämmige und bis zu 15 Meter hohe) Nadelbäume fällen, weil sie seit 2018 durch die Dürre immer weiter abgestorben waren und zur Gefahr wurden.
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@Christbert Hat mir förmlich das Herz gebrochen, aber nun bekommen die restlichen Bäume, Pflanzen und Wiesenflächen zumindest mehr Wasser. Ja, man muss sich notgedrungen anpassen.
Auf den entstandenen freien Flächen legen wir gerade (ohne Kies) japanische Gärten an. Bin sehr gespannt, wie sie sich nach und nach entwickeln. Man muss Geduld haben und gut planen.
Wichtig war uns auch, nicht mehr "Sklaven" unseres Gartens zu sein. Ist alles schon auch viel Arbeit, wenn man nicht zuwuchern will.
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