#Lüneburg: #Marienplatz wird zum Platz für Menschen - warum nicht dauerhaft?
Der Beachclub zeigt, wie viel man aus dem zentralen Platz neben Rathaus und Ratsbücherei herausholen kann: Bereits die geringe Umgestaltung erzeugt einen Platz, an dem sich Menschen aufhalten und begegnen können. Viele Lüneburger*innen haben klar gemacht: wir wünschen uns mehr Grün, mehr #Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehr in der Innenstadt. Es ist Zeit für eine dauerhafte #Umgestaltung des Marienplatzes!

RE: https://norden.social/@flx/116706896691398902

Hallo Felix,
danke für die sehr berechtigte Frage!
Vom Parkhaus Graalwall kommend, darf man tatsächlich gar nicht zum Marienplatz fahren, sondern nur zum Parkhaus Neue Sülze. Der einzige legale Weg geht über die Straßen "Hinter der Bardowicker Mauer" und "Reitende-Diener-Straße" - hier wird viel Autoverkehr in dünnen Gassen induziert.

Ein weiterer teils genutzter, aber nicht legaler Weg geht am Marktplatz vorbei durch die Straße "Am Ochsenmarkt". Da die Zahl der Parkplätze auf dem Marienplatz sehr überschaubar ist, kommt es teils zu Rundfahrten oder Warteschlangen auf dem kleinen Platz. Alles im allen extrem unnötig in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Parkplätzen und ein wirklich sehr schlecht genutzter Platz!

@VCD_ElbeHeide Ach so. Deshalb muss man an der Bardowicker Straße als Radfahrer immer Angst haben, von Autos geschnitten zu werden. Und hinter der Bardowicker Mauer ist eine echt schöne Straße - aber so eng und ohne Gehweg meide ich (wie vermutlich viele Fußgänger) die Straße, weil sich ständig Autos an einem vorbeiquetschen.

Ich kapier jetzt erst, wie sehr diese Parkplatzsuche die Lebensqualität in der Innenstadt verschlechtert.

@VCD_ElbeHeide Mal eine doofe Frage eines Radfahrers: Wie kommt man eigentlich mit dem Auto zum Marienplatz ohne am daneben gelegenen Parkhaus Gralwall vorbeizufahren?

Und beim Parkhaus stehen sogar Stadträder. Man muss also nicht mal in die Innenstadt laufen…

Wofür brauchen wir den Parkplatz also überhaupt?