Ich sehe immer mal wieder, wie Beiträge zu den Themen ADHS, Autismus, oder Neurodivergenz allgemein gepostet werden, bookmarke mir diese auch oft, aber komme selten dazu, sie mir anzusehen, anzuhören oder zu lesen.

Dafür gibt es mehrere Gründe, einer davon ist, dass ich mich über solche Berichte, selbst wenn andere sie als positiv einordnen, oft hauptsächlich aufrege.
Oft haben sie nichts neues zu bieten, sind noch auf einem veralteten Kenntnisstand und enthalten ableistische Vorurteile.

1/

Ich bin schon länger nicht mehr so sehr "im Thema drin", dass ich nebenbei schon Kritikpunkte sammeln kann und zumindest theoretisch anschließend einen kurzen Text schreiben könnte.

Es würde mich aktiv Arbeit kosten und das ist es gefühlt nicht wert.

Vor allem, da bei vielen die Ansprüche scheinbar so gering sind, dass sich über Aussagen wie "Leute mit ADHS sind in Wahrheit nicht einfach nur faul" so sehr gefreut wird, dass über den Rest des Beitrags hinweggesehen wird.

2/

Vielleicht komme ich irgendwann mal wieder dazu, wenn weniger los ist und ich wieder die geistige Kapazität dafür frei habe, aber bis dahin werde ich mich erst mal weiterhin wenig mit der medialen Darstellung dieser Themen beschäftigen.

Bis dahin bleibt es wohl überwiegend bei einer Hand voll YouTube Kanälen und Podcasts, die "sicher" sind.
Bei denen ich nicht mit dem unerfüllbaren Bedürfnis, eine längere Kritik zu schreiben zurückgelassen werde.

3/3

#ADHS #Autismus #Neurodivergenz

@hauchvonstaub
Verständlich, ja.
Hüte deine Kräfte. ❤️‍🩹