Sergio Leone – „Todesmelodie“ (1971)

Sergio Leone nimmt den Western auseinander wie ein Kind, das wissen will, warum eine Uhr tickt. Was dabei herauskommt, ist kein Abenteuerfilm über die mexikanische Revolution, sondern ein Film über Männer, die zu spät bemerken, dass die Geschichte sie längst verschlungen hat – und der zweite Teil von Leones Amerika-Trilogie: „Once Upon A Time… The Revolution“. Mit James Coburn und Rod Steiger. (ARTE, Wh.)

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beim "Harmonica Man" ( Spiel mir das Lied vom Tod) , hielt ich kurz die Luft an, wie der Cardinale (Rolle Jill aus Bordell New Orleans) mehrfach auf den Hintern geklatscht wurde , also nicht nur so im Affekt und nicht von Bauarbeitern oder dem bösen Frank. Sondern vom Freund: "Wenn dir die Jungs auf den Hintrrn klatschen, du wirst es überleben, Kleines". Es fiel mir halt auf, dass sowas in US Western grundsätzlich vor der Kamera nie im Drehbuch vorkam.