Ein japanischer Manga-Zeichner verliert von einem Tag auf den anderen den Zugriff auf sein gesamtes digitales Leben, auf E-Mail, Dokumente, YouTube, alle verknüpften Dienste. Ein Vater in San Francisco wird von der Polizei als mutmaßlicher Kindesmissbraucher ermittelt, weil er ein Foto seines kranken Kleinkinds an einen Arzt geschickt hat. Fälle von Opfern der Google-KI.

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Google sperrt Konten per KI – digitale Souveränität ist Pflicht | remscheid-it.de

Google sperrt Konten automatisch per KI, ohne menschliche Prüfung und ohne Widerspruch. Warum Unternehmen und Privatpersonen jetzt handeln müssen.

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@imagcon
Wäre alle bei Unternehmen innerhalb der EU hätten die auch solche automatisierten Scansysteme. Sicherheit und genaue Prüfung von Verdachtsfällen skaliert nicht. Die Accounts werden einem ja auch ohne KI seit Jahren gesperrt. Es fehlt der klare, etablierte Weg sich seine Konten wiederzuholen. Das fängt schon bei ladungsfähigen Adressen an. Für Konten ist völlig unklar, an welche Adresse die Beschwerde und mögliche Klage zu gehen hat. Der Einsatz von KI erhöht vermutlich die falsch-positiv Fälle noch weiter. Wenn man dann keine Internetberühmtheit ist, die Rabatz machen kann, was es das dann.
@0815 Sicher ist es ein Problem, dass man auch dann oft keine Chance hat, wenn keine KI eigenständig Entscheidungen trifft, sondern man von Firmenwillkür abhängig ist. Das ist allerdings ein anderes Thema.
@imagcon Wenn ich mir den verlinkten Beitrag durchlese, dann wird als Kernproblem "Entscheidungen ohne menschliche Prüfung" und "keine funktionierenden Widerspruchsmechanismen" genannt. Je kleiner die Organisationseinheit, desto eher ist menschliche Kommunikation möglich. Früher hatten alle Firmen eigene Mailserver, mittlerweile sind die E-Mailaccounts alle bei wenigen, großen Anbietern gelandet. Die Kommunikation bei Problemen fällt entsprechend taub aus. Zu viele User bei zu wenigen Anbietern. Für mich macht es keinen Unterschied ob Menschen, Software ohne oder mit KI mich als Gefahr oder Problem markiert. Wie ich mich als beschuldigte Person gegen Anschuldigungen wehren kann, ist das Entscheidende für mich. Die im Artikel genannten Fälle gab es auch schon vor KI-Einsatz. Leider.
@0815 Wie ich schon in einer anderen Antwort auf einen Kommentar schrieb: Ja, Firmenwillkür ist auch ohne KI ein Problem, das ist allerdings ein eigenes Thema.