Guten Morgen Fediverse 👋
ein kurzer Gruß vom Strand.
Die Nacht war sehr windig und es kühlte sich am Morgen auf 9 Grad ab. Jetzt wollen wir erstmal Kaffe holen.
Der Campingplatz hier ist super, aber es gibt keine Aufenthaltsstube, so dass ich gestern Handy und Powerbank nicht nachladen konnte. Mit dem Strom werden wir daher heute etwas sparsamer sein.
Vi ses.
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Unser 4. Reisetag ist zu Ende. Einen fiesen Sonnenbrand am linken Knöchel habe ich mir trotz Sonnencreme LSF50 auch eingefangen. 🥵. D.h. ab morgen dann besser mit langer Hose.
Gegen 10 Uhr erst radelten Effie und ich los. Es war ja noch das Schloss #Tranekær offen, bei dem wir nach 5km wieder ankamen. Die Wirtschaftsgebäude vor dem Schloss sind gerade alle Baustelle, das Schloss selbst privat und erstmal nur ein kleiner Teepavillon zu sehen.
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Da war ich schon ein bisschen enttäuscht, was aber nicht lange anhielt. Auf der nächsten Einfahrt war ein Hinweisschild mit der Aufschrift 'medicinhaverne'. Also 'die medizinischen Gärten' auf Deutsch. Wir schlossen unser Fahrrad an. Deutsche Touristen auf dem Parkplatz. Er schimpft mit seiner Gattin 'Da, Medizinhafer. Scheiß Krankenhaus, wo schleppst du uns denn immer hin?'
Der Eintritt läuft über eine Kasse des Vertrauens und kostet 75 Kronen oder 10€.
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Das Geld wird in eine Metallröhre gesteckt und gut ist. Die Gärten sind unglaublich weit auslaufend. Es gibt diverse Themen wie Atmung, Ernährung, Schnapskräuter usw. Jede Pflanze hat ein kleines Schild auf Dänisch und mit dem lateinischen Namen. Es ist Wahnsinn, wie viele Sorten Rhabarber es gibt. Selbst die ollen Thujahecken sind zu was gut.
Effie und ich brauchten rund 1,5 Stunden um überall herum zu kommen. Es gibt genügend Sitzmöbel.
Wer keinen Eintritt zahlen möchte,
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kann sich online beim Schloss Tranekær zur Gartenarbeit melden. Es winken Freikarten und ein Treffen mit der gräflichen Familie.
Von dort aus radelten wir zur nächsten Sehenswürdigkeit. Die Tabak-Scheune. Es gibt hier nicht wirklich viel zu sehen, nur Infotafeln zur Geschichte des Tabakanbaus in Dänemark.
Es folgte die weitere Tour nach nach Spodsbjerg, von wo aus die Fähre nach Lolland fährt.
Wir hielten uns aber in die andere Richtung.
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Und damit immer den Wind von vorn. Und hier bläst der Gute mit rund mit 6-7 m/s! Wir fuhren an Rudkøbing vorbei und auf eine super hohe Brücke. Damit von Langeland herunter und auf die Insel Siø. Dort gibt's nur ein einziges Gehöft, aber es ist flach. Über eine weitere Brücke fuhren wir nun ohne Pause auf die Insel #Tåsinge.
Bei der ersten Gelegenheit bog ich nach rechts ab, um aus dem Wind und von der lauten Straße weg zukommen.
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Noch einmal zurück zur Hauptstraße und dann folgten wir einem Schild zum Schloss #Valdemar.
Noch so ein riesen Klotz! Die Straße führt direkt durch den Schlosshof, von wo aus schon viel zu sehen ist. Wer ins Schloss will, bezahlt 175 DKK, was sich wirklich lohnt. Das Schloss selbst beherbergt alte Gemälde von Adligen & spannende Kunst als Holz. Effie musste aber auf den Arm. Im Teepavillon sind Skulpturen von Sarah Lucas aufgestellt und selbst die Stallungen haben Kunst zu bieten.
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Um von der einen Seite des Schlosses auf die andere zu kommen, gibt es einen Tunnel. Das Echo im Tunnel ist toll und so wurde ein Lautsprecher installiert, der hickst. Effie ist verwirrt 😁
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So, nun aber ab! Es folgt das Dorf Trønse mit sehr vielen niedlichen Häuschen und einem Segelboothafen. Noch ein kurzer Stopp am Supermarkt und dann ging's zur Unterkunft. Diesmal eine Pension mit Anderungschneiderei für einen schmalen Taler.
Ursprünglich wollte ich auf Tåsinge auf einen Campingplatz, aber meine Kreditkarte wurde bei der Online-Buchung nicht akzeptiert. Meine Anfrage per Mail, ob ich vor Ort zahlen kann sowie ein Anruf wurden nicht beantwortet. Dann also die Pension.
9/9
@andresimous Vielleicht zwischendurch auch schön, mal in einem Bett zu schlafen.
Das war wieder ein sehr interessanter Reisebericht.
@frechrotz
Ja, das ist richtig. Das Zelt ist zwar ganz kuschelig, aber wenn man nachts nochmal raus muss, ist das maximal umständlich.