Schaue mir gerade die Aufzeichung der "Digitale Archivierung" Session der #bibliocon2026 an - schöne Vorträge von den Kollegen, u.a. @Lambo zu SHIELD und Jesko Rücknagel zu LiLA.nds ... aber ich bin ein wenig erstaunt, dass 2 von 3 Vorträgen ausschließlich bitstream preservation behandeln und der dritte ein Netzwerk.
Das fühlt sich an, als ob die LZA an deutschen Bibs mehrere Schritte zurück gemacht hat. Insb. das Gleichsetzen von IPFS mit voller "digital preservation" greift m.E. viel zu kurz!
LZA-Vorträge auf der Bibliocon sind, wenn ich mich recht erinnere, schon immer recht spärlich gewesen. Vielleicht bräuchte es einfach mal mehr Sessions als 1 um das adäquat abzudecken.
Aber ich brülle gerade die ganze Zeit meinen Monitor an mit:
"STORAGE IS NOT PRESERVATION!"
Auch nicht mit schicken Protokollen für verteiltes Speichern. Dann ist dat immer noch nur Bitstream Preservation ...
@mickylindlar Da kann ich nur zustimmen... Ich glaube ich habe auch zumindest hingewiesen darauf, dass unser SHIELD erstmal nur Bitstream Layer ist. Und mir kam es so vor, dass der IPFS-Kollege nicht so ganz verstanden hat, dass die Entsprechung zu LOCKSS (wenn überhaupt) ein Verbund von Institutionen wäre, die konkret verabreden, bestimmte Sachen vorzuhalten - mit welchem Protokoll die das erledigen wäre dann fast schon zweitrangig, denn DAS ist ja eher die Herausforderung @lipogg @julian
@Lambo @lipogg @julian für SHIELD war das klar dargestellt, alles gut! Sehr schöner Vortrag! Und deine Antwort auf die offensive Moderatoren-Frage „wann schlägt das zur Ablösung auf die TIB legacy LZA-Infrastruktur durch“ Frage habe ich gefeiert.
LZA ist eben viel mehr als bitstream…und es macht mich traurig wenn gerade im dt Bibliothekswesen, das es eigentlich besser wissen müsste, an einigen Stellen eher Rück- als Fortschritte gemacht werden.