<Achtung, #Rant!>

Haben
#Haustierbesitzer den #Verstand verloren?

Ich war letztens mit einer guten Freundin in einer großen Zoo- oder soll ich vielleicht besser sagen Futtermittelhandlung?! Während sie auf der Suche nach einem geeigneten Futter für den leicht Magen-Darm-empfindlichen Hund war, schlenderte ich so durch die Regalreihen und betrachtete interessiert die in Kleinstpackungen angebotenen Lekkerlis.

Also ich muss schon sagen, bei den angegebenen Kilopreisen dürfte doch jeder Metzger/Fleischer vor Neid erblassen. 50, 60, 70 Euro das Kilo keine Seltenheit.

Für Hundelekkerlis????!1!!11!!!

Ich kann mich nicht erinnern (ok, bin ja auch schon über 60), wann ich das letzte Mal ein Stück Fleisch auf der Gabel gehabt habe, wo ich 60 oder mehr Euro das Kilo gezahlt habe. Wobei Fleisch auf dem Speisezettel eh kaum noch vorkommt.

Die Krönung war dann jedoch ein Stück Hunde-Käse, welches lt. Verpackungsaufdruck zu 100% aus Milch bestand, optisch jedoch eher einem vergilbten Stück Styropor aus dem Baumarkt glich.

Bei einem kg-Preis von 136 Euro für diesen sprichwörtlichen Käse hat es mich aber doch geflasht, und mir entglitt ein überraschend lautes "Wer um 3 Teufels Namen kauft denn den überteuerten Scheiß?!"

Aus Getreide und Schlachtnebenprodukten - auch bekannt als Schlachtabfall - sowie anderen Zusätzen wie Fischmehle oder -Öle muss sich doch eine ganze Industrie eine goldene Nase verdienen.

Da kann der bodenständige Metzger am Ort nur heulen! Und die, die diese "Nahrungszusätze" für ihre tierischen Lieblinge kaufen, verfallen in Wutgebrüll und Boykottstarre, wenn Schokoladenhersteller ihre Schoki für 19.90 das Kilo verkaufen wollen?!?!1! Und die beim Metzger laut lamentieren, wenn sie für einen traditionellen Kringel Fleischwurst a 1kg 16 Euro bezahlen sollen??!1!!11!

Beim Verlassen des Ladens hab ich mir geschworen, im nächsten Leben was mit Haustierfutter und -zubehör zu machen!

</
#rant-ende>
@b59r Ich bin schon lange fasziniert, wie es der Lebensmittelindustrie gelingt, ihre sonst teuer zu entsorgenden Essenreste als Futtermittel für unsere geliebten Haustiere teuer zu verkaufen.
@somlu1968 Ja, es ist wahrlich erstaunlich. Dabei ist die Verwertung von Schlachtabfällen oder 'Nebenprodukten' ja nicht per se verwerflich oder zu verurteilen. Das Erstaunliche ist tatsächlich, zu welchen Preisen das am Markt durchgesetzt werden kann, da ist dem Tierbesitzer scheinbar nix zu teuer!
@b59r na ja, Hufe , Knorpel und anderes haben in Katzenfutter nichts zu suchen (gemahlene Erdnussschalen auch nicht)
@somlu1968 Da bin ich allerdings ganz bei dir! Kenne mich jedoch mangels Stubentiger und deren Versorgung nicht so aus, aber das hat da in der Tat nix drin verloren!
@b59r Angebot und Nachfrage 🤷‍♂️
@teezeh Letzteres wage ich aber zu bezweifeln. Wenn ich sehe, das neben dem TV-bekannten 'Experten' Rütter nun auch Seeger und die Shopping-Queen Kretschmer fleißig die Werbetrommel für Hunde-Futtermittelhersteller rühren und auf den Tierschutz-Zug aufspringen, dient das in meinen Augen nur dem Zweck, eine Nachfrage zu suggerieren/generieren, und damit ordentlich Kasse zu machen.

Denn die Nachfrage nach solch massiv überteuerten Produkten muss schon eine gehörige Portion Dummheit beim Nachfrager voraussetzen. Klar, Wahlfreiheit, Angebot und Nachfrage.

Verhält sich ja scheinbar ähnlich einer Entscheidung pro
#FCKAFD, diesen Nazis eine Stimme zu geben. Angebot und Nachfrage.

Ich bleibe dabei, ich nenne es schlicht Dummheit. Oder den Verstand verloren.
🤦‍♂️