Nur einmal angenommen, es gäbe noch belebte Dorfwirtschaften und Menschen könnten ihren Frust (und ihre weltpolitische Meinung) dort bei zwei Bier am Stammtisch los lassen und bräuchten kein Internet dazu. #justthinkin
@stiefkind Lustig: ich war gestern auf einer Veranstaltung, da drückte eine Politikwissenschaftlerin es sehr ähnlich aus: Am stammtisch steht keiner auf und lässt ein halbes Bier stehen. Da setzt man sich zwangsläufig intensiver mit den Auffassungen der anderen auseinander als im Internet, wo man sie einfach blockt.
@falk @stiefkind eigentlich hat Politik im digitalen nichts zu suchen. Für brauchbare politische Abstimmung braucht es direkte Begegnung.
@PMadlener @stiefkind Ganz so hart würde ich den Schnitt zwar nicht machen, aber ich gehe in jedem Fall mit, dass digitale Kommunikation die direkte unmöglich ersetzen kann.
@falk @PMadlener In einem ganz anderen Zusammenhang habe ich heute erst gelesen, dass Reisen und persönliche Begegnung wieder wichtig werden, weil man nur so ausschließen kann, einem Deep Fake aufzusitzen.
@stiefkind @falk genauer formuliert, brauch Politik direkte Begegnung verschiedener unter Gleichrangigkeit. Denn es gilt trotz verschiedener Weltanschauung und privater Unterschiede gemeinsam Lösungen zu finden.
@stiefkind Wir haben tatsächlich einen privaten Stammtisch im Dorf, der alle paar Wochen zusammenkommt. Und wir haben noch eine "halbe" Dorfwirtschaft, in der wir uns hin und wieder treffen.
Tatsächlich ist das Besprechen politischer Themen nicht so einfach, weil dann doch die einzelnen Überzeugungen und Meinungen zutage treten. Ich sage durchaus meine Meinung, kann mich aber auch zurücknehmen, weil ich weiß, daß in gewissen Dingen die Zeit zeigen wird, dass ich Recht habe 😀