
"Nius"-Betreiber Vius schreibt 2024 tiefrote Zahlen. | turi2
Tiefrote Bilanz: Die Betreibergesellschaft des rechtspopulistischen Portals "Nius" um Julian Reichelt, die Berliner Vius SE & Co. KGaA, verbrennt weiter viel Geld, entdeckt "T-Online"-Redakteur Lars Wienand im Jahresabschluss der Firma. Für das Geschäftsjahr 2024 weist Vius bei einer Bilanzsumme von gut 7 Mio Euro einen Fehlbetrag von knapp 16,2 Mio Euro aus. 2023 stand noch ein Minus von 13,8 Mio Euro in der Bilanz. Finanzier Frank Gotthardt hält die Firma mit seinem Geld am Leben und hat bis Ende 2024 insgesamt 37,4 Mio Euro als Kapitalrücklage in Vius gesteckt. Die Einnahmen aus Bezahl-Abos seien dagegen nur "ein Tropfen auf den heißen Stein", schreibt Wienand. Auf Basis der ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten geht er von "weniger als 1.000 Jahresabos" aus. Zudem fällt Wienand auf, dass der ursprüngliche "Nius"-Slogan "Die Stimme der Mehrheit" zuletzt erst in "Verlässlich. Überparteilich. Populär." geändert wurde und inzwischen nur noch "Überparteilich. Populär." lautet. t-online.de via spiegel.de, unternehmensregister.de
