Der Generalsekretär der CDU nutzt hier den Begriff "Zutrauen"; eine Vokabel, die man adjektiviert gemeinhin für Haustiere verwendet. Denn so hätte die Union die Bürger*innen gerne: zutraulich! Das richtige Antonym von Misstrauen heißt hingegen "Vertrauen", was allerdings im Allgemeinen eine Gegenseitigkeit bezeichnet, weshalb Linnemann das Wort gar nicht nicht erst anfasst.
Ich denke, er hat schon das richtige Wort gewählt.
🫂 Langlebiges Vertrauen baut auf Erfahrung auf. Man kann, sozusagen als Gegenleistung, ein Verhalten erwarten, das dieses rechtfertigt.
🐕 Zutrauen suggeriert ein gewisses Maß an bedingungsloser Unterwürfigkeit, selbst wenn das Verhalten des Gegenübers dieses nicht rechtfertigt.
Viele hatten in der Vergangenheit die CxU gewählt „weil sie es immer taten‟.
Herr Merz und Herr Spahn arbeiten intensiv an einem Ende dieser Gewohnheit.
