In 60 % unserer internen Pentests finden wir hohe oder kritische Schwachstellen. Nicht wegen Zero-Days oder ausgefeilter Angriffstechniken. Sondern wegen fehlerhafter Konfigurationen und mangelhafter Systempflege.
Für unseren Schwachstellenreport 2026 haben wir die Pentest-Projekte und rund 260 Incident-Response-Fälle des vergangenen Jahres anonymisiert ausgewertet. 🔍 Die häufigsten Ursachen für kritische Befunde: mangelhafte Konfiguration, ungeeignete Sicherheitsarchitektur und mangelhaftes Rechtemanagement. Bei Web-Anwendungen dominiert „Security Misconfiguration" als OWASP-Kategorie auf Platz 1. Das Muster zieht sich direkt in die realen Vorfälle durch: Die Top-Angriffsvektoren sind Nutzerinteraktion, bekannte CVEs und offene Schnittstellen.
Die Folgen sind konkret: Ransomware bleibt mit 22 % die häufigste Vorfallsart, in 21 % der Fälle kam es zu Datenabfluss, in 14 % zum kompletten Betriebsausfall. ⚠️ Bei 53 % bestand Verdacht auf einen meldepflichtigen Datenschutzvorfall. Und nur 10 % der betroffenen Organisationen waren KRITIS-Einrichtungen. Es trifft die gesamte Breite der Wirtschaft. 📊
Den vollständigen Report finden Sie auf unserer Website.
👉 https://www.hisolutions.com/schwachstellenreports
Welche Schwachstellenkategorie begegnet Ihnen in Ihrer Organisation am hartnäckigsten, und was hat am meisten geholfen, sie nachhaltig zu beheben? 🤔
HiSolutions: Schwachstellenreport 2026: Aktuelle Trends & Top-Maßnahmen

Der Schwachstellenreport 2026 analysiert Penetrationstest-Ergebnisse des letzten Jahres, zeigt Trends & Problembereiche und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für mehr IT-Sicherheit.

@hisolutions

Bei den Pentest die wir für unsere Firma durchführen lassen, ist Patchmanagement immer das Größte Problem. Aber der größte Teil davon sind tatsächlich Fehlmeldungen. Da wird dann ein 9 Monate alter Apache gefunden mit Version 2.1.3 tatsächlich läuft auf dem Server aber 2.1.3-ubuntu12. Die Ubuntu Patch Versionen kommuniziert der Server aber natürlich nicht mit der Außenwelt. Wie geht ihr damit um? Sagen euch die Kunden das? Wird der Pentest Bericht dann angepasst?

@Byolock
Unser Pentest-Team prüft während der Tests oder spätestens im Rahmen der Berichtserstellung alle erfassten Informationen auf Plausibilität, bevor diese in den Bericht aufgenommen werden. Dabei wird auch die Möglichkeit von Backports in Betracht gezogen. Das ist gerade bei Distributionen wichtig, die dafür bekannt sind, Sicherheitsaktualisierungen in alte Versionsnummern zurückzuportieren. Wenn die Versionsnummer und der Kontext keinen Anhaltspunkt dafür bieten, dann kann dies natürlich nicht immer erkannt oder proaktiv mit dem Kunden besprochen werden. Falls tatsächlich einmal eine falsche Information im Bericht landet, korrigieren wir den Bericht natürlich entsprechend. Dies ist aber sehr selten der Fall.