Juicy Story aus dem Bereich der Verbundbibliotheken:

Die Bibliothek des Konservativismus (BdK) war Teil des Gemeinsamen Bibliotheksverbund der norddeutschen Bundesländer (GBV).

Doch die GBV hat der BdK gekündigt, weil sie Daten in den Beständen verändert hat - klar politisch motiviert. Und zwar auch bei Büchern anderer Bibliotheken im Verbund. Screenshot zeigt Beispiele.

Warum ist es technisch überhaupt möglich, das eine Bibliothek in den Beständen anderer reinfunkt?

https://www.zeit.de/feuilleton/2026-05/rechter-think-tank-bibliothek-des-konservatismus-urteil?freebie=0ffacfc5

@cutterkom Weil die Bibliotheken, die sich im GBV befinden gemeinschaftlich im Verbund (alle zusammen) katalogisieren. Und darum gibt es haufenweise Regeln, die darauf hinauslaufen, dass eine Auflage eines Buches im Verbundkatalog einen Datensatz haben soll und der gemeinschaftlich von Katalogisierenden nach Vorgaben verwaltet wird. Das setzt natürlich ein gewisses Vertrauen voraus und das sich alle an die vorgegebenen Regeln halten. Klappt auch gut ansonsten.

@vzg_gbv #Verbundkatalogisierung

@cutterkom

Das FAQ der Verbundzentrale zu der ganzen Thematik wird gerade fleißig in der Bibliotheksblase geteilt. Zum Beispiel hier.

https://chaos.social/@fuzzyleapfrog/116566990058587974

Da wird deine Frage Warum das technisch möglich ist auch (imo ausgesprochen hilfreich) mit einer eindrucksvollen Zahl beantwortet.

@vzg_gbv

@anotherfami Das Konzept eines Verbundkatalogs auch zur gemeinsamen Datenpflege (die von Effizienz bis Fernleihe sinnvoll und wichtig ist) ist wohl etwas sehr bibliothekarisches. Es ist etwas zwischen einem eigenen Katalog mit eigenen Daten (den man komplett selbst pflegen muss) und Wikidata (wo alle mitmachen können). @cutterkom @vzg_gbv