Der jüngste Angriff auf die Arbeitnehmerrechte und die 8-Stunden-Woche von konservativer Seite ist so billig wie erwartbar.

Das eigentliche Problem ist die interessante schwäche der Gewerkschaften. Dass der DGB öffentlich jammert, nicht hinter die 1960er fallen zu wollen ist ein Offenbarungseid.

Statt die alte Forderung nach der 35-Stunden-Woche als Antwort auf eine alternde Gesellschaft, Automation, Robotik und KI aufzufrischen oder gar auszubauen (Wie wäre es mit 30h?), verschlafen die Gewerkschaften ihr Momentum und überlassen das Feld den Spaltern von AfD und ihren CDU-Sympathysanten.