Kein Zutritt ohne gültiges Billett. Ist das so schwer zu verstehen?

Früher musste man das Bahnbillett erst am Schalter oder am Automaten kaufen. Dann konnte man auf den Zug rennen.

Vielleicht sollten wir das wieder einführen, wenn die Leute mit der Verwendung von Apps und vom Lesen der Uhrzeit überfordert sind.

#sbb #bav #modernlife

https://www.blick.ch/politik/oev-betrieb-veraergert-passagiere-so-vergrault-man-kunden-id21937874.html

Billett 17 Sekunden zu spät gelöst – 130 Franken Busse

Marco Wyss wurde gebüsst, weil er sein Bahnticket erst 17 Sekunden nach Abfahrt des Zugs gelöst hatte. Fälle wie dieser sorgen immer wieder für Ärger bei Passagieren – doch die ÖV-Branche kennt keine Gnade.

Blick
@velospinner vielleicht sind ja alte Regeln heute nicht mehr sinnvoll? Wenn wir von <1 Min im Fernverkehr reden (oder generell von Tickets, die gelöst wurden bevor ein Kontrolleur überhaupt im Wagen war), ist die Regelung schon arg strikt.

@nohillside

Die Regeln sind klar. Nicht in den Zug einsteigen ohne gültiges Ticket. Dann gibt es auch keine Diskussionen.

Oder dann die Busse akzeptieren. Man hat es ja schliesslich drauf ankommen lassen.

@velospinner
Das die Regel aktuell so ist, klar. Aber Regeln sind ja glücklicherweise nicht in Stein gemeisselt und lassen sich ändern.

@nohillside

Wozu?

Nur weil ein paar Leute nicht fähig (oder willig) sind die Regel einzuhalten? Diese einzuhalten aber für 1.43 Mio Reisende pro Tag (SBB2025) kein Problem darstellen?

@velospinner Kundennähe, ÖV-Attraktivität, Reduktion des Admin- und Inkasso-Aufwands etc.

@nohillside @velospinner Auch wenn ich es ungern tue 😜, aber ich muss dem Velospinner recht geben.

Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden. Die Regel definiert eine exakte Grenze, wie jede Regel. Wer sie überschreitet, soll sanktioniert werden.

Dieses “ach noch ein bisschen Toleranz” endet dann nämlich nie, weil es noch ein bisschen und noch ein bisschen ist. Wo ist das Ende? Das hat nichts mit Kundenfreundlichkeit, sondern einer unberechtigten Anspruchshaltung zu tun.

@paulfoerster @nohillside @velospinner ihr seid darin jetzt recht engstirnig.

Im ÖV kann es ja vorkommen, dass man auf den Zug Rennen muss oder alle Hände voll hat mit Kinderwagen und Kindern und es würde niemandem ein Stein aus der Krone fallen und kein CHF verloren gehen, wenn man 60 Sekunden nach Abfahrt lösen könnte.

"Regeln sind da, um eingehalten zu werden" ist bünzliger Stillstand, um das Denken den Behörden zu überlassen 😁

@samsteiner Nein, es ist die einzige Lösung, die unendlichen Diskussionen über Minuten und Sekunden zu beenden. @paulfoerster @nohillside @velospinner
@hiker @nohillside @paulfoerster @velospinner zu sagen "X ist die einzige Lösung", wenn jemand eine bessere Variante Y vorgeschlagen hat, empfinde ich als nicht clever. 😁
@samsteiner Ach je, wer sagt denn, dass die Lösung besser sei? Jede Lösung mit "Toleranzen" öffnet sets neue Diskussionen. War es jetzt genau 1 Minute, oder doch nicht 1 Minute und 23 Sekunden? Nein, das bringt nichts, ausser unnötiger Aufwand und ewige Diskussionen für das Kontrollpersonal. @nohillside @paulfoerster @velospinner
@hiker @samsteiner @paulfoerster @velospinner eine Minute ist eine Minute. Wer dann noch kein Ticket hat, wollte eh keines und wird weiterhin zu 20min rennen. Tough life.
@nohillside Und wenn es wegen dem klemmenden Kinderwagen bei der Türe dann aber 1 Minute und 17 Sekunden sind, was dann? @samsteiner @paulfoerster @velospinner
@hiker @nohillside @paulfoerster @samsteiner @velospinner ihr diskutiert das immer noch?
Als Büro-Bähnler muss ich sagen, dass die heutige Regel der ÖV-Branche nicht kundenfreundlich ist.
Bei Fernverkehszügen würde ich eine 2-Minutenfrist nach effektiver Abfahrt des Zuges für angemessen halten, um noch ein Billett zu kaufen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen gibts ja auch eine Toleranz von einigen km/h.
@oe_simon
Wir müssten mal einen KB mit Erfahrung "von der Front" mal befragen.
Gibt hier ja auch.
@nohillside @paulfoerster @samsteiner @velospinner
@hiker @samsteiner @paulfoerster @velospinner dann hast du Pech gehabt, wie heute auch schon.