„Sprezzatura meint keine Selbstvergessenheit, sondern das Gegenteil. Sie setzt voraus, dass man seinen Körper kennt, weiß, was ihm steht, und dann so tut, als hätte man darüber nie nachgedacht.“

Genau mein Konzept. 😁 Ich habe es allerdings mittlerweile noch um Mode erweitert, die sonst Frauen™️ zugeschrieben wird. Großes Kino. 🤓

(Dank an @stefan für den Link-Tipp.)

https://taz.de/Maennliche-Mode/!6173730/

Männliche Mode: Warum Männer sich nicht anziehen können

Zu enge Hosen, Hoodie als Dauerlösung: Der Mann wirkt erstaunlich gleichgültig gegenüber seiner Erscheinung. Er hat nie gelernt, sich selbst zu sehen.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

„Problematisch ist dabei nur, dass Männer historisch nie gelernt haben, Kleidung als persönliches Verhältnis zum eigenen Körper zu denken.“

Die Jungs von heute (Männer im klassischen Sinne gibt es kaum noch, und emanzipierte Penismenschen noch weniger) tragen ja nur noch Einheit-Look. Der Hauptgrund, warum die Herrenausstatter reihenweise pleite gehen. 🤬

„Der Mann in formlosen Zeugs hat sich nicht gegen Mode entschieden. Er hat sich gegen die eigene Sichtbarkeit entschieden.“

Und deswegen seid ihr für mich alle unsichtbar. So traurig das auch ist.

„Genau diese Fähigkeit fehlt. Nicht die Fähigkeit, sich herauszuputzen. Sondern die Fähigkeit, die eigene Erscheinung in der Welt ernst zu nehmen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Den eigenen Körper zu kennen, statt ihn zu verstecken. Die Frage zu stellen: Wer bin ich – und wie will ich aussehen?“

Ich weiß es. Ich will wie Rita aussehen. Und mittlerweile schäme ich mich nicht mehr dafür. Im Gegenteil: In dem Wissen, dass ich damit zu den wenigen gehöre, bin ich sogar stolz darauf. 🤭

@ritahayuni
Da ist was dran. Ich versuche gerade Schritt für Schritt sichtbarer zu werden. Ein langer Weg. 🥴
@codo70 … doch ein lohnenswerter. Glaub an dich!
@ritahayuni
Sehr schöner Artikel zu dem ich auch prompt ein paar Gedanken hätte.
Mal gucken, ob sie später zu Papier bringen kann.
@Arschleder Ich bin gespannt auf deine Gedanken.
@ritahayuni @Arschleder
Spannender Artikel, vielen Dank für's teilen.

@Kinky_me @ritahayuni

Sprezzatura! Ich denke, ich hatte es mal und habe es zum Teil auch noch.
Generell lege oder legte ich sehr viel Wert auf Garderobe und kann sehr genau sagen welcher Stoff mit welchem anderen kombiniert werden kann, sodass es geschmackvoll aussieht und passt.
"Nein, wenn es etwas legerer und rustikaler aussehen soll, kann man diesen Kragen mit Krawatte nicht zu dieser Weste trage - das passt nicht!"
Nun bin ich aber kein Selbstdarsteller oder Poser, sondern Understatement ist mein Mantra.

Leider Gottes wird vielen im Alltag vom Hoodie oder einer nicht Verfügbarkeit individueller Kleidung hinweggespült.

Ich gehe nicht mit dem Autor konform, dass sich Mann nie entscheiden musste.
Natürlich hat man sinnbildlich vorm Spiegel gestanden sich überlegt welcher Gruppe man angehört: Was bin ich? Und wie kleide ich mich dementsprechend?

Ferner redet der Autor von der allgegenwärtigen Herrschaft der Sportmode.
Ich finde hingegen es gibt viel eher eine Herrschaft der Outdoorkleidung - selbstverständlich mit irgendeiner nicht funktionierenden Funktion!

"Die große männliche Absage war einmal ein politischer Akt"?
Das ist es auch immer noch und zwar Quite Quitting

@Arschleder Ich denke, du (wir) gehörst zu einer verschwindend geringen Minderheit.

Quiet Quitting setzt ja voraus, man wäre schon mal dabei gewesen - oder hätte es wenigstens versucht. Der Großteil der Männer™️ wird aber nicht ohne Grund von ihren Frauen eingekleidet - weil sie es nie für notwendig erachtet haben, sich mit ihrem Äußeren auseinanderzusetzen.

@Kinky_me

@ritahayuni @Arschleder
Ich glaube auch, dass sich viele Männer nie wirklich damit auseinander gesetzt haben, was ihnen steht und was ihnen gefällt.
@ritahayuni
Oh ja, der Klassiker bei Karstadt: "Mein Mann braucht eine neue Hose" 🤣
@Kinky_me