In #Demmin demonstrieren ca. 300 Nazis rund um Partei "Die Heimat" (vormals NPD) um an Massensuizid 1945 zu erinnern....

Eine Straßenblockade von @widersetzen konnte verhindern, dass sie die geplante Route laufen konnten.

Fotos:

https://www.flickr.com/photos/rechtsimbild/albums/72177720333567652/

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In #Demmin, approximately 300 Nazis affiliated with the far-right party “Die Heimat” (formerly the NPD) are demonstrating to commemorate a mass suicide in 1945....

A roadblock prevented them from marching along their planned route.

2026-05-08 Neonazistischer Trauermarsch in Demmin

Auch in diesem Jahr versammelten sich am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, etwa 180 Personen zu einem neonazistischen Trauermarsch in Demmin. Die Mehrheit der Versammlungsteilnehmenden machten lokale Rechtsextremist*innen aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Zudem reisten in diesem Jahr auch vereinzelt Mitglieder verschiedener, in den letzten Monaten gegründeter, Neonazi-Kleingruppen aus Berlin und Brandenburg an, um an dem Trauermarsch teilzunehmen. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs sprengte die Wehrmacht mehrere Brücken, als sie Demmin verließ, wodurch die restliche Bevölkerung wie gefangen zurückblieb. Als die Rote Armee in den Ort vorrückte, begingen hunderte Deutsche (erweiterten) Suizid. Neben tatsächlicher Gewalt durch sowjetische Soldaten wurde diese Massenhysterie maßgeblich durch nationalsozialistische Propagandaerzählungen von extremer Brutalität und Kannibalismus sowie durch die über Jahre indoktrinierte Vorstellung, ein Leben unter sowjetischer Herrschaft sei schlimmer als der Tod, befeuert. Rechtsextremisten instrumentalisieren die Ereignisse in Demmin bei ihrem jährlichen Trauermarsch, um eine geschichtsrevisionistische Darstellung der Deutschen als reine Opfer des Zweiten Weltkriegs zu propagieren. Dabei blenden sie nicht nur die Befeuerung dieser Suizidwelle durch die Nationalsozialisten aus, sondern auch alle sonstigen Verbrechen Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Der neonazistische Trauermarsch lief durch Demmin bis zur Peene, wo eine Zwischenkundgebung abgehalten wurde und die Teilnehmenden Rosen in den Fluss warfen. Anschließend begab sich die Demonstration wieder zu ihrem Startpunkt zurück und wurde dort beendet. Unter dem Motto „8. Mai Nazifrei – Wir feiern Antifaschismus“ demonstrierten in Demmin etwa 1500 Personen gegen die geschichtsrevisionistische Veranstaltung.

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