„Es gibt eine stille Revolution, die sich im Fahrwasser der großen Veränderungen der letzten Jahre entwickelt hat. Sie findet wenig Beachtung, weil unsere Aufmerksamkeit auf die großen Schiffe gerichtet war und ist – auf Inklusion, auf Geflüchtete, auf Digitalisierung, auf Corona. Dennoch geht es um eine mächtige Entwicklung, welche Schulen als Organisation und die Professionalität ihres Personals nachhaltig verändert.“ 1/2

„Es geht um das Lernen der Lehrenden. Damit meine ich Fort- und Weiterbildung, Personal- und Schulentwicklung, Communities of Practice und lernende Organisationen – viele große Begriffe, und doch bringt keiner den Kern der Sache auf den Punkt.“

Mehr über die neuen Anforderungen an das „Selbstlernen“ der Lehrenden, das Arbeiten im Herausfindemodus und die begonnene Revolution stehen in meinem Artikel für die PÄDAGOGIK, jetzt als Volltext in meinem Blog.

https://joeran.de/veraenderung-schule-digitalisierung-lernende-lehrende/
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J&K – Jöran und Konsorten

Es gibt eine stille Revolution, die sich im Fahrwasser der großen Veränderungen der letzten Jahre entwickelt hat. Sie findet wenig Beachtung, weil unsere Aufmerksamkeit auf die großen Schiffe gerichtet war und ist – auf Inklusion, auf Geflüchtete, auf Digitalisierung, auf Corona. Dennoch geht es um eine mächtige Entwicklung, welche Schulen als Organisation und die Professionalität ihres Personals nachhaltig verändert.

J&K – Jöran und Konsorten
@joeran Danke fürs Teilen! Dein Artikel erschien erstmals 2022; welche Entwicklung siehst du in diesem Themenbereich seitdem?
@denhoff Arbeitest du in der Schule? Dann würde ich die Frage gerne zurückgeben.
Aber das ist unhöflich. Also: Die zunehmende Alltagspraxisbelastungslast sorgt einerseits für mehr Notwendigkeit, aber auch immer mehr für Einschränkungen, sich auf darauf einlassen zu wollen oder zu können.
@joeran bin im Schuldienst, ja. Kann aber nur für meine Schule sprechen, was ja leider ein arg kleiner Horizont ist. Wir erleben es genau so, wie Du es - aus deiner Überblicksperspektive heraus! - beschreibst: dringender Bedarf, aber keine Ressourcen. Systeme auf dem guten Willen der Mitglieder aufzubauen, scheint der Plan zu sein. Es ist oft ernüchternd. Hätten wir Vorgaben und Ressourcen, wäre es komplett anders.

@joeran danke fürs teilen! Du schaffst es (schon lange) immer wieder, komplexe Prozesse in nachvollziehbare Argumentationen zu verpacken.
Welche Rolle spielt es deiner Meinung nach, dass Lehrende (egal ob Schule/Hochschule/berufliche Fortbildungen) sich mal mehr, mal weniger explizit auch mit psychologischen Grundlagen von Lernprozessen auseinandersetzen, also "wissen" wie Lernen geht und was es ausmacht?

Mit begegnen immer wieder Lehrende, die das als unwichtig abtun...

@davidlohner Danke für dein Feedback. Ich denke, dieses fachliche Wissen ist für alle Aufgaben und Entscheidungen notwendiges "Futter".