50 Millionen Kilogramm Plastik aus den Meeren gefischt. Und jetzt zeigt eine Zahl, warum das erst der Anfang sein muss.

https://denkstrom.org/artikel/ocean-cleanup-50-millionen-kg-meilenstein-2026-indien-philippinen/

Ocean Cleanup entfernt 50 Millionen Kilogramm Plastik

The Ocean Cleanup hat die Marke von 50 Millionen Kilogramm aus Meeren und Flüssen überschritten. Mit 121 Millionen Dollar Rückenwind und neuen Standorten in den Philippinen und Indien wächst das Programm schneller als je zuvor.

Denkstrom

@denkstrom

Wenn sich Staaten dazu verpflichten würden, Müll zu reduzieren und gleichzeitig Reinigungsschiffe in nennenswerter Quantität einzusetzen, könnte man bestimmt was erreichen.

#OceanCleanup ist nicht für den Müll der Welt verantwortlich aber sie übernehmen Verantwortung. Das kann man von den meisten Staaten (und auch von uns) nicht gerade behaupten.

Jedes bisschen hilft, aber es ist natürlich Quatsch weiterhin Kunststoff zu produzieren.

@panda Absolut. Aufräumen allein löst das Problem nicht, solange am anderen Ende weiter produziert wird. Aber Projekte wie OceanCleanup zeigen zumindest, dass es technisch machbar ist. Fehlt halt der politische Wille, das im großen Maßstab umzusetzen. Solange Kunststoff billiger bleibt als jede Alternative und die Politik nur zuschaut, ändert sich da strukturell wenig.
@denkstrom @panda
Wie kommt wessen Müll durch wen in die Flüsse? Gibt es in den betreffenden Ländern eine funktionierende Müllentsorgung, gar Recycling-Programme?

@maniabel

Weiß ich nicht, google mal und erzähls uns :)

@denkstrom

@panda @denkstrom
Ich habe den Beitrag nicht geschrieben. Fehlt da aber irgendwie, oder?
@maniabel Berechtigter Punkt, aber das ginge weit über diesen Artikel hinaus. Hier geht es explizit um die Methoden, Arbeitsweise und Ziele von Ocean Cleanup. Warum Indien und Co so viel Plastikmüll produzieren und kaum Recycling betreiben, ist ein komplett anderes Thema mit kulturellen, politischen und strukturellen Ursachen, das lässt sich nicht in wenigen Sätzen runterbrechen. Wäre aber definitiv einen eigenen Artikel wert, danke auf jeden Fall für das Feedback!