Ich denke, es ist wahrscheinlich, dass Jahre der #Austerität bevorstehen: soziale Kürzungen und wachsende Unsicherheit. Das ist zwar kein Naturgesetz sondern politische Entscheidung, kommt aber mE absehbar auf uns zu. Parallel würde ich nicht mit nennenswertem GDP-Wachstum rechnen.

Deshalb:
1️⃣ Lasst euch nicht einreden, soziale Sicherheit sei „unfinanzierbarer Luxus“
2️⃣ gewöhnt euch nicht daran, dass Kürzungen „alternativlos“ sind; sind sie selten
3️⃣ Lasst Euch nicht gegeneinander ausspielen

@AwetTesfaiesus wird schwierig werden in einem politischen System welches von wirtschaftlichem Wachstum abhängig ist.

#SchönwetterSystem

@PMadlener das ist wohl keine Frage der Wahl; sondern von Ökologie und Demographie. GDP-Growth wird es nur noch (eine Weile lang) in Afrika geben.
@AwetTesfaiesus mir macht die Abhängigkeit des politischen Systems sorgen, weil es sich offensichtlich nicht an ändernde Bedingungen anpassen wird.
@PMadlener abhängig wovon?
@AwetTesfaiesus Unser Parteisystem ist abhängig von wirtschaftlichem Wachstum. In dieser Umgebung hat es so weit funktioniert. Fehlt Wachstum, wird rechts gewählt, weil Unzufriedenheit entsteht. Parteien können dem wenig entgegensetzten, wenn es nichts zu verteilen gibt. Einschränkende Entscheidungen müssen Bürger untereinander selbst aushandeln, dann könnte es weiterhin funktionieren. Geht aber nicht, weil das GG dafür Parteien vorsieht.

@PMadlener
ich schreibe ja meist bewußt, was ich schreibe (und wie) 😉.

Beruhigend aber auch: die Parteien haben dem seit ~2008 auch nichts entgegen gesetzt als es noch was zu verteilen gab.
🤷‍♀️

@AwetTesfaiesus Die Vorschläge sind schon o.k. nur wird es nicht helfen das Politische ins Private zu tragen. Das Gegenteil müsste passieren und Politisches vom Privaten getrennt werden. Im Privaten kann Gleichheit nicht entstehen. Gleichheit muss künstlich hergestellt werden, dann können sich Bürger untereinander auf Augenhöhe und ohne asymmetrische Machtverhältnisse abstimmen.