Hat jemand aus der Gartenbubble hier Erfahrungen mit Wühlmäusen und deren Vertreibung? Unser Kleingarten scheint gerade von einer Großfamilie heimgesucht zu werden. Auf den Quadratmeter hab ich ca. ein Dutzend Löcher. Und überall sinkt man im Rasen ein. Noch ca. 2 Meter und dann ist Maus an meinen Johannisbeeren ... 🙁

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Bei so einem starken Befall würde ich dann doch auf Gift setzen. Vergrämung funktioniert ja nur, wenn du die Tiere dann von deiner Parzelle auf andere verscheuchen kannst, aber wenn du schon so eine hohe Populationsdichte hast, dann haben deine Nachbarn die im Zweifelsfall aus und die Tiere können nicht in den Nachbargarten ausweichen.
@KatherinaReichelt Argh, ja, du hast Recht. Ich hab gerade erfahren, dass Nachbars auch die Wühlmäuse haben. Aber dann müsste die ganze Nachbarschaft sich an der Aktion beteiligen ... 🤔
Ist ja auch logisch, wenn du drüber nachdenkst: Tiere verteilen sich meistens auf das verfügbare Revier und wenn du haufenweise hast, dann wäre es völlig merkwürdig, wenn deine Nachbarn keine hätten. Die Chancen sind groß, dass eure gesamte Kleingartenanlage massiv betroffen ist.
Wenn du das ganze langfristig angehen willst, würde es Sinn machen, natürliche Fressfeinde zu fördern. So kannst du Eulenkästen in der Kolonie oder bei dir aufhängen oder dich für Schlupflöcher in Zäunen einsetzen, damit Fuchs und Wiesel leichter durchkommen. Die Idee ist, das momentan sehr instabile System (Überpopulation Wühlmäuse) zu stabilisieren, indem du verstärkt Räuber integrierst (Diversifizierung). Das ist in Kleingartenkolonien allerdings nicht immer einfach.
@kohlenstoff Wir haben zum Glück reichlich Schlupflöcher. Leider fehlen die Jäger in der Stadt 🙁 Aber vielleicht kann man etwas für die Eulen tun ... 🤔 Muss ich mich mal schlaumachen.
Lebendfallen und weit weg bringen hilft bei uns. Ist aber ein Dauer job jede Saison. Auf dem Heimweg mit dem auto unterwegs aussetzen reicht normalerweise.