Wahlplakat von 1980.

Verglichen mit Slogans von heute finde ich den Sinneswandel verwirrend.
"Panzer retten Leben", "Grenzen bringen Sicherheit", "Raketen machen frei"!! (Hoffentlich sinngemäß in den Mund gelegt)

Um eine Bundespolitikern dazu zu zitieren: "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt!"

Das Verrückte ist, ehemalige Militärs wie Kujat laufen genau in die Gegenrichtung.

Und bezeichnen es als verbrecherisch, (sinngemäß hoffentlich) die Nato als Druckmittel missbrauchen zu wollen.

Das von einem der 1983 bei der Atomkrise bei den Verhandlungen mit den Russen mit beteiligt war.

Mich würde es nicht wundern, wenn ausgerechnet diejenigen, die anderen immer wieder vorwerfen für fremde Interessen zu arbeiten, das selbst tun.

Dieser "Green Deal" bspw kommt mir merkwürdig vor.

Das haben andere auch mit Deindustrialisierung in Verbindung gebracht.

.. was wäre passiert, wäre Kohl 1983 nicht nach Moskau zu Verhandlungen gegangen?

Hätten auch die Deutschen aufgerüstet.?

... Ich frag mich gerade, ob es nicht per se ein "für fremde Interessen arbeiten" ist, wenn man gewisse Ziele wie Klimaschutz über die eigenen Interessen stellt.

Wenn klar ist, was hier in der BRD an CO2 eingespart wird in einem Jahr auf Kosten bspw meiner Augen, ich mag die Energiesparlampen nicht, in China in einem Tag ausgestoßen wird.

Bin ja gar nicht gegen Energiesparen, aber halt evtl besser in einem vernünftigen Rahmen.

Um den Vergleich mit 83 weiter zu explizieren, damals wurde Verteidigungsfähigkeit (sogar gegen den Willen der Mehrheit) gezeigt und durchgedrückt.
Das ist aber etwas wesentlich anderes m.M., als einen bereits laufenden Krieg weiter zu eskalieren, bspw durch Forderungen von Offensiven, und die Forderungen mit Waffen zu unterstützen.

Ich selbst würde meinen, bei der Verteidigung zu unterstützen ist schon angemessen.

Aber solche Sachen wie: Die Ukraine MUSS gewinnen, und das gesamte Gebiet,

Welches eben tatsächlich erst in der UdSSR der Ukraine zugerechnet worden ist, MUSS zurückerobert werden - ich halte das für fraglich.

Insbesondere, nachdem es meiner Meinung nach um Machtpolitik geht, und nicht um die Menschen, die in der Ukraine leben.

Ob man sich zwingend an das Völkerrecht halten muss, bzw ob das Völkerrecht überhaupt hilfreich ist, ist halt die andere Frage.

Kann man auch die Frage stellen, inwiefern die legislative überhaupt an Recht gebunden ist, welches sie doch

.. selbst schafft.

Oder inwiefern das im internationalen miteinander eine Rolle spielt, wenn einfach einige ein anderes Rechtsverständnis haben.

Ob es da dann nicht doch besser wäre zu versuchen, regeln aushandeln, an die sich alle halten können.

Die Verstöße vom "guten Westen" sind ja obendrein auch zahlreich.

Und während 83 die Bevölkerung gegen Krieg demonstrierte, aber Verteidigungsfähigkeit durch die geplante Stationierung von Raketen hergestellt wurde, wird heute versucht,

.. Kriegstüchtigkeit zu erreichen, die Bevölkerung für Krieg zu begeistern, "Kriegsmüdigkeit" ist eine Schande, es wird nach "klarer Moral" gefordert.

Gerade sowas wie "Moral" ist aber ein Vokabular, welches im dritten Reich genutzt worden ist.
Da bestehen leider Parallelen.

Als ob Krieg irgendetwas mit Moral zu tun hätte, das ist sowieso ein Kategorienfehler.

Wenn man Moral als abgeleitet von Ethik versteht, und nicht als eine Soldatenmoral, Verhaltensregeln, Befehlen zu gehorchen. Die es ..

.. in der Form auch schon wieder nicht gibt, es steht immer die Befehlsverweigerung aufgrund eines Gewissensentscheides im Raum.