LinkedIn hat nicht einen Algorithmus. Es gibt mindestens zwei.

Das klingt nach Technik-Kleinkram, ist es aber nicht, da es entscheidet, ob eure Posts überhaupt eine Chance bekommen. (1/3)

(2/3) System 1: Retrieval.

Entscheidet, ob dein Post überhaupt in den Feed eines Nutzers kommt.

System 2: Ranking.

Entscheidet, wo er dort landet.

Der Knackpunkt: Scheitert Retrieval, passiert Ranking gar nicht erst.

Und Retrieval basiert auf deinem Themen-Schwerpunkt und nicht auf
Posting-Häufigkeit oder Uhrzeit.

(3/3) Wer auf LinkedIn über alles schreibt, verwässert sein Signal.

Der Algorithmus versteht nicht mehr, in wessen Feed er dich stecken soll.

Das hat Vorteile (Thought Leadership und Co.), aber natürlich auch Nachteile, da so bestimmte Inhalte einfach direkt verloren haben.