Menschen mit Behinderung müssen beim Brandschutz mitgedacht werden!
Am Freitag, 24.04. um 16 Uhr demonstrieren wir auf dem Hamburger Bahnhofsvorplatz (Glockengießerwall)!
Letzte Woche hat eine Rollstuhlfahrerin über Stunden in einer unterirdischen S Bahn Station festgesessen während es dort gebrannt hat. Sie konnte erst danach die Station verlassen als die Aufzüge wieder angestellt waren. Sind wir Behinderte Menschen euch so egal? Wir sagen NICHT MIT UNS und verlangen endlich verbindliche Barrierefreiheit - inklusive Brandschutz

#behindertengleichstellungsgesetz #brandschutz #demonstration #arrierefreiheitIstNichtVerhandelbar

@HoernchenCecile
Das ist einer der Gründe, warum ich mich für Barrierefreiheit engagiere.
Ich habe hier in FFM auch schon mal mit meiner Tochter festgesessen, als eine Station aufgrund eines Feueralarms evakuiert wurde. Selbst bei Schulen sieht das Brandkonzept vor, dass Rollstuhlfahrer:innen drinnen auf das Eintreffen der Feuerwehr warten müssen.
Untragbar.
@C_Ottenburg Das ist echt unglaublich. Zu meiner Schulzeit waren für jede/n Rollstuhlfahrer/in oder anders Behinderte/n in der jeweiligen Klasse vier Schüler/innen (freiwillig) zugeteilt, die bei Brandschutzübungen dafür zuständig waren, ihn/sie sicher nach draußen zu befördern, wenn möglich, mit Rollstuhl oder anderen Hilfen. Das mag heute "versicherungstechnisch" fragwürdig klingen, aber es war die absolute Regel. Und: diese Gruppen kamen zuerst raus. @HoernchenCecile
@SusanneDoering
Ich weiß nicht, ob bei uns dran gedacht wurde. Bis auf zu einem, aufgrund von Kinderlähmung gehbehinderten Mädchen hatte ich weder in der Grundschule, noch im Gymnasium oder später in der Uni Kontakt zu Behinderten. Deshalb sind mir viele Hindernisse auch erst aufgefallen, als ich später mit Kinderwagen unterwegs war.
@HoernchenCecile
@C_Ottenburg Ich besuchte eine der ersten integrativen Schulen - was dazu führt, dass ich auf dem Gebiet meist ein bisschen mehr kenne. wir hatten meist in jeder Klasse eine/n oder mehrere Rollstuhlfahrer/innen oder anderweitig Körperbehinderte.
Zwei meiner Klassenkameraden machten ihre Jahresarbeit mit Fotos und Berichten über die Hindernisse in der Stadt selbst, die Schule war rel. barrierearm für Gehbehinderte (nicht unbedingt für andere Behinderte). @HoernchenCecile
@SusanneDoering
In den Schulen, in denen ich war, gab es nicht mal einen Aufzug.
(Aber die Grundschule hatte ein eigenes Schwimmbad, Werkräume und eine Küche. An Geldmangel lag es also nicht)
@HoernchenCecile