"Nicht nur durchs Pendeln, sondern dank aller Kun­d:in­nen habe das Deutschlandticket im Jahr 2024 außerdem rund 2,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Verkehrssektor eingespart. Etwa 12 bis 20 Prozent der Fahrten wären ohne das Ticket mit dem Auto zurückgelegt worden."

https://taz.de/Studie-Pendler-fahren-wegen-des-Deutschlandtickets-9-Mrd-Kilometer-weniger-mit-dem-Auto/!6171142/

Studie: Pendler fahren wegen des Deutschlandtickets 9 Mrd. Kilometer weniger mit dem Auto

Vor der Einführung des Nahverkehrsabos fuhren deutlich mehr Menschen mit dem Auto zur Arbeit. Das war schlecht fürs Klima – und teurer.

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@SheDrivesMobility Deutschlandticket hin oder her - leider ist die Bahn im Regionalverkehr dermaßen unzuverlässig und unpraktikabel geworden, dass selbst langjährige Bahnpendler und Öffi-Befürworter mittlerweile aufs Auto umsteigen - ich spreche (leider) aus Erfahrung. Das ist bitter, aber irgendwann hält man es einfach nicht mehr aus.

@grebdioz
Leider hat das eben exakt was mit dem DT zu tun.

Denn plötzlich werden Tickets (Konsum) mit dem Geld subventioniert, was eigentlich für Investitionen gedacht wäre ohne dasss das chronisch unterinvestierte System vorher in Stand zu setzen, die zusätzlichen Nutzenden zu verarbeiten. Das Öffisystem ist in vielen Bereichen ohnehin Überlastet und dann nahm man den Drölfzigtausenden schlecht untereinander koordinierten Regionalunternehmen auch noch die wenigen Stammkunden, die früher noch teurere Flatabos bezahlten. Das musste kollabieren.
--> "Seht Ihr das DT funktioniert nicht!"

Nein es funktioniert wirklich nicht nicht ohne vorher die Öffis in Schwung zu bringen, ist eigentlich logisch.

Man kann aber mal schauen, wie es die Österreicher machen. Dort gibt es nicht nur funktinierende Öffentlichen Verkehr sondern auch eine ordentliche Flat, eine die gesamten Öffis abdeckt nicht nur den in Deutschland so verkürzten Begriff ÖPNV. Warum glauben in D alle, das #Verkehrswende nur was mit Nahverkehr zu tun hat?
@SheDrivesMobility

@grebdioz @SheDrivesMobility Ja, das kann ich bestätigen. Wir wohnen etwa 20 km von unserem Arbeitsort Münster entfernt und haben einen Bahnhof im Ort. Die Züge fahren theoretisch halbstündlich, so dass ich ca. eine halbe Stunde zur Arbeit brauchen würde, die Wege zu den jeweilgen Bahnhöfen inbegriffen. Ich musste im Oktober letzten Jahres täglich pendeln und bin in der Zeit morgens nur zweimal unter 20 Minuten Verspätung geblieben, für eine Fahrt, die eigentlich nur 12 Minuten daueren sollte.