Stell dir vor, dass deine Standortdaten frei zugänglich im Netz für Leute zu kaufen sind. Klingt absurd? Ist aber Realität.

Sogenannte Databroker verkaufen von verschiedenen Apps gesammelte Standortdaten. Betroffen sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Politiker*innen oder hochrangige Beamte.

Wir haben jahrelang über das Thema geschrieben. Jetzt gibt es eine ARD-Doku zu unseren Recherchen:

"Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler"

https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0

@netzpolitik_feed
Leider ist ein großer Teil der Menschheit viel zu bequem um auf diese Datenfallen zu verzichten.
Es gibt mittlerweile genügend Möglichkeiten das ganze nahezu zu umgehen. Jedoch fehlt der Wille dazu.
Selbst in meinem Freundes und Bekanntenkreis ist kaum jemand bereit auf die "Annehmlichkeiten" ,die ihnen noch teuer zu stehen kommen, zu verzichten..
Für ältere Menschen wie mich stellt dies kein Problem dar, aber für jüngere wird das zu einem gefährlichen Bummerang.
@gandy
Danke für die Reportage und die Sendung. Das Beispiel mit der Frau (aus USA), die offenbar beim NSA und mit dem BND zusammen arbeitet, sollte nicht nur Europäer beeindrucken.
Ich frage mich, warum in der Sendung nicht stärker darauf hingewiesen wird, was man machen kann. Ich habe meinen Standort dauerhaft abgestellt und nutze ihn nur, wenn ich ihn brauche, z. B. mit der Navigationssoftware OsmAnd+ (von f-droid).
Ohne Google und Samsung account kann ich gut leben.
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