Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Deutschland eine Marktwirtschaft hat, das Auto aber eher kommunistische Planwirtschaft ist: Straßen bezahlt der Staat, Kraftstoffpreise werden politisch gesteuert, die Industrie wird vom der Politik eng begleitet und vor dem Markt beschützt.

Warum vertraut man nicht dem Markt als effizienteste Methode Ressourcen zu allokieren? Hat die CDU etwa Angst vor der unsichtbaren Hand des Marktes?

@martin_ueding Spritpreise sind ein heiliges Sakrament und werden größer verkündet auf Riesentafeln als alle anderen Preise, auch als solche, die viel wichtiger sind. Hohe Spritpreise verderben den Wert von Angeber-Karossen und nagen so am Selbstwertgefühl der FahrerInnen, die gerne auch mal den Versprechen von Rechtspopulisten auf eine Reise in die romantisch verklärte Jugend der Babyboomer ihre Kreuzchen auf dem Wahlzettel geben.

@rainerku @martin_ueding Das Auto ist das heilige Sakrileg, der hohe Spritpreis verteuert gerade die Nutzung des Autos enorm.
Der ÖPNV und Fernverkehr könnte mit höheren Preisen leben, weil sie es auf mehr Personen verteilen kann und Alternativen wie #Elektromobilität einsetzen kann.

In Deutschland har sich eine irrationale Liebe zum Brummbrumm festgesetzt, die auch der heimischen Autoindustrie schadet.
Letztlich muss die Autoindustrie dem widerstehen und sich international ausrichten.