Lohnfortzahlung im Krankheitsfall soll offenbar gekürzt werden

Die Spitzen von Union und SPD prüfen offenbar die Idee, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. So könnte der bisherige Zeitrahmen von sechs Wochen, in denen der Arbeitgeber den Lohn für einen kranken Arbeitnehmer weiter bezahlt, gekürzt werden. Außerdem gebe es die Überlegung, dass Arbeitgeber nur noch einmal im Jahr Lohnfortzahlung leisten müssen. Damit würden Arbeitnehmer im Krankheitsfall den Lohnausgleich von den Krankenkassen bekommen und weniger erhalten. Mit diesen Maßnahmen will die Koalition den deutschlandweit hohen Krankenstand drücken.

BR24
@Mirabeaulacht
und dann übernehmen die chronisch unterfinanzierten Krankenkassen?
@feliwilcke @Mirabeaulacht War auch mein Gedanke. Im Gegenteil wäre es eher noch denkbar, darüber die GKKs zu entlasten, indem man die Lohnfortzahlung streckt... Aber nee, könnte ja der Wirtschaft schaden... 🙄