Wer kennt das nicht: Du stehst an der Kasse, und die Person vor dir zückt erstmal das Handy, um noch schnell »Punkte« zu sammeln. Dann geht es los: Scanner erkennt den Code nicht, das Display ist zu dunkel, das Handy wird falsch gehalten, die App hakt, irgendwas muss neu geöffnet werden. Hinter dir wächst die Schlange, vorne wächst die Nervosität, und alle warten wegen dieser Bonus-App-Zirkusnummer. Am Ende bleibt vor allem eines bei mir: Pure Genervtheit von dieser ganzen App-Schei*e.

/kuk

@kuketzblog Es ist einfach das Äquivalent zu (vorwiegend) älteren Zeitgenossen, die minutenlang ihr Bargeld aus dem Geldbeutel kratzen. Arrgh. Richtig krass wird's, wenn 1 Person beides macht.
Und witzig ist auch, dass ich aus meiner Generation nicht einen Menschen sehe, der Punkte sammelt, sondern nur die Generation davor und die davor. Zu strack für Kartenzahlung und Online Banking, aber Hauptsache Payback und die App von jedem furz Laden auf dem Ei-Fon, weil man damit ja so viel spart.
@kuketzblog Seit dem Umstieg auf #android hab ich kein #mobilepayment mehr, leider. Seit dem wieder nur mit Karte. Und das mit dem Punkte sammeln habe ich nie verstanden. Noch bevor ich mir Gedanken um meine Daten gemacht habe, dachte ich immer "Wozu?".
@Moonstone2487 @kuketzblog Wozu die Punkte? Mal ganz abgesehen von der Datengeschichte - Punkte sammeln kann auf den ersten Blick schon finanziell attraktiv sein. Wer zB für eine größere Familie einkauft, bekommt relativ schnell auch mal 50 oder 70€ Guthaben zusammen, das kann für den einen oder anderen schon relevant sein. Oder 20% auf Bio-Lebensmittel plus 10% auf den gesamten Einkauf - ich kann das verstehen, also 30% weniger als ohne App, sowas ist verlockend.