„Die Rechtslage ist klar: Gemeinnützige Organisationen dürfen sich politisch äußern und demonstrieren. Engagement gegen Rassismus, für Demokratie, aber auch gegen Positionen einzelner Parteien ist kein Neutralitätsverstoß.“
„Die Rechtslage ist klar: Gemeinnützige Organisationen dürfen sich politisch äußern und demonstrieren. Engagement gegen Rassismus, für Demokratie, aber auch gegen Positionen einzelner Parteien ist kein Neutralitätsverstoß.“
Ich finde die Headline übergriffig und bin im Gegenteil der Meinung, dass Engagement für Demokratie ein Neutralitätsverstoß ist. Und zwar einer, der von jedem, der von einer demokratischen Zivilgesellschaft profitiert oder profitieren will, zwingend einzufordern ist. Siehe auch Popper-Paradoxon.
Das große Problem in unserer Gesellschaft ist doch eher, dass die Mehrheit sich "neutral" mit "wird schon nicht so schlimm sein" schlafen gelegt hat.
@_RyekDarkener_ @rpolenz Ich würde noch weiter gehen: mit der vorgeschobenen Forderung nach 'Neutralität' soll Kritik an kritikwürdigem Regierungshandeln zum Schweigen gebracht werden. Wahlweise ist 'Vielfalt kein staatliches Förderziel' oder NGOs verlieren einfach plötzlich ihre Bankkonten.
Und ich bin komplett dabei: das darf nicht durchgehen. Laute Kritik ist notwendig und Bürgerpflicht. Nicht obwohl, sondern gerade weil sie nicht opportun ist.
@rpolenz Jeder Amtsträger ist verpflichtet, auf demokratische Prinzipien zu achten. Das bedeutet, dass jedes antidemokratische Verhalten angezeigt werden muss.
Los! Tut das! Faschisten und Nazis alle raus aus den Ämtern!