@bricks @TwraSun die Krankenkassen werden unterm Strich etwas weniger belastet aber ich denke die Umlage der Arbeitgeber wird reduziert und deren Anteil an der Lohnfortzahlung entfällt nach dem 1. Mal komplett. (EDIT: STIMMT NICHT, Unternehmen mit über 30 Angestellte profitieren MASSIV davon und es schadet den Krankenkassen)
Das Modell ist also aus AG-Sicht genau dasselbe wie (unendlich viele) Karenztage.
Wenn man krank ist, zahlt die Krankenkasse an den Arbeitgeber einen Anteil aus einem Topf basierend auf dem Umlagesatz, meistens so 65%-80% des Gehalts (fast wie Krankengeld, ich glaube die meisten AG haben den niedrigsten Satz), die Differenz trägt der AG. Finde ich prinzipiell gut, auch wenn es dem AG direkte finanzielle Anreize gibt, krank sein zu bestrafen.
Der AG muss jeden Monat einen Teil des Gehalts in diesen Topf zahlen, einige Prozent (je nach U1/U2/... Stufe), wie in eine Versicherung. Das ist Teil der Lohnnebenkosten. Die wollen das natürlich lieber ganz sparen, um noch mehr Gewinn und mehr Macht über ihre Angestellten zu haben.
Siehe:
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/system-gesetzliche-krankenversicherung/sozialversicherung-rechengroessen-beitragsbemessungsgrenze-versicherungspflichtgrenze/Ausgleich-Arbeitgeberaufwendungen-gesetzliche-krankenversicherung-u1-u2
Und
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/arbeitgeber/umlage-u1/