Die Sabotage an der #TAL Pipeline war ja bisher eher vage. Aber es gibt jetzt Videoaufnahmen von TG1, die einen offensichtlich angesägten Strommasten zeigen. 😳 tirol.orf.at/stories/3349...

Ermittler vermuten Sabotage an...
Italien: Ermittler vermuten Sabotage an TAL-Pipeline

Auf die TAL-Ölpipeline soll in Italien ein Sabotageakt verübt worden sein. Ein Strommast einer Pumpstation soll offenbar mit einem Brennschneider zum Einsturz gebracht worden sein. Das bestreitet die Betreibergesellschaft. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Triest. Die Leitung, die durch Tirol verläuft, versorgt Österreich fast zur Gänze mit Rohöl.

ORF.at
Noch einmal: Es geht mir nicht darum den hybriden Krieg in Frage zu stellen, ich wehre mich gegen schnelle Schlussfolgerungen ohne Informationen. Auch ist die Sabotage nicht automatisch Teil des hybriden Krieges. Wir sind bald so weit, dass Putin nur noch fünf Aktionen ausführen lassen muss, …1/2
… dann werden ihm gratis von den Medien und bundesdeutschen Stammtischen noch 50 andere Anschläge zugestanden, mit denen er überhaupt nichts zu tun hat. Wird noch nervig genug, wenn es wieder wärmer wird und die Drohnenflüge zunehmen. Können wir wieder irgendwann zu Fakten zurückkehren? 2/2
Wir sind nicht auf der Seite, dass wir zuviel tun. Noch lange nicht. Wir tun deutlich zuwenig. Warum wiegelst du ab? Oder anders gefragt: Wie willst du denn sonst die nötige Auifmerksamkeit erreichen? Was ist dein Plan?
Mein Plan sind Fakten. Nicht mehr und nicht weniger. Und vielleicht noch, dass sich vernünftige Menschen nicht zu Helfern Putins machen. Weder indem die den hybriden Krieg kleinreden, noch indem sie in aufblähen. Was daran ist abwiegeln?
Die Fakten sind, dass die Angriffe massiv zunehmen, und dass wir immer noch schlecht vorbereitet sind. Und bei jedem Angriff zu sagen: Ruhe! Erst Beweise! wird die Situation zementieren. Wir müssen schneller fit werden, sehr schnell.

bundestag.de/resource/blob/...
Auch die rechtsextremen Anschläge nehmen zu und die haben auch schon diverse Masten zerlegt. Auch sollten wir vielleicht einmal überlegen, warum sich bspw. Dänemark und Polen entschieden haben, nicht mehr auf jede – vermeintliche oder echte – Drohnensichtung zu reagieren. Öffentlicher und …1/4
… medialer Umgang mit solchen Vorgängen, öffentlich bekannte und tatsächlich durchgeführte Aktivitäten, so wie die Vorbereitung auf und mögliche Aktivitäten gegen Anschläge, das sind bei mir alles ganz separate Dinge. Bei denen man weder mit »gefühlten« Bedrohungen, noch mit medialem Clickbait, …2/4
… und genausowenig mit Verharmlosung weiter kommt. Ja. Manchmal wäre es besser die Füße still zu halten. Was nicht bedeutet, dass man sich darauf nicht vorbereitet, nichts tut aber auch nicht, dass man zu viel tut oder die Bedrohung nicht ernst nimmt. Aber manchmal – ich hasse mich das Wort zu …3/4
… verwenden – artet das zur Hysterie aus. Und weil es Klicks gibt, springen alle auf. Dabei wären oftmals zehn Minuten informieren und fünf Minuten Nachdenken ausreichend. Aber hey. Das wird nicht bezahlt. Ich bin hier dann raus. 4/4