Stell dir vor, dass deine Standortdaten frei zugänglich im Netz für Leute zu kaufen sind. Klingt absurd? Ist aber Realität.

Sogenannte Databroker verkaufen von verschiedenen Apps gesammelte Standortdaten. Betroffen sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Politiker*innen oder hochrangige Beamte.

Wir haben jahrelang über das Thema geschrieben. Jetzt gibt es eine ARD-Doku zu unseren Recherchen:

"Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler"

https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0

@netzpolitik_feed gut, dass ich schon lange so gut wie gar keine Apps nutze, die Standortermittlung von Android natürlich deaktiviert habe und zudem das Smartphone sehr oft schlicht zuhause lasse. Oder auf Demos ggfs. ein komplett leeres Dumbphone mitnehme.

Und trotzdem: mit diesem Ausmaß an Datenmissbrauch nicht nur durch Geheimdienste hatte ich trotzdem nicht gerechnet. Mein nächstes Smartphone wird definitiv kein Android (und auch kein Apple) mehr, zudem werde ich NOCH vorsichtiger sein.