Stell dir vor, dass deine Standortdaten frei zugänglich im Netz für Leute zu kaufen sind. Klingt absurd? Ist aber Realität.

Sogenannte Databroker verkaufen von verschiedenen Apps gesammelte Standortdaten. Betroffen sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Politiker*innen oder hochrangige Beamte.

Wir haben jahrelang über das Thema geschrieben. Jetzt gibt es eine ARD-Doku zu unseren Recherchen:

"Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler"

https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0

@netzpolitik_feed "Ja und - ich habe doch nichts zu verbergen"  
Wie begegnet ihr diesem Argument?
@patrickyaa @netzpolitik_feed Ich frage die Person dann immer nach der Bankverbindung und dem Kontostand sowie die Zugangsdaten zum Onlinebanking, schließlich haben sie ja nichts zu verbergen. Danach herrscht erst Mal Schweigen...
@Schimmelreiter @netzpolitik_feed Hm, übers Geld kriegt man sie immer :D danke dir!
@patrickyaa @netzpolitik_feed Oder deren Sexleben.
@Schimmelreiter @netzpolitik_feed das hatte ich auch überlegt, aber das betrifft ja dann eine zweite Person, über dass die sich wieder rausleiern können ;)
@patrickyaa @netzpolitik_feed Reich mal deine Kreditkartennummer, Pin und Sicherheitsnummer rüber. #Digitalcourage war kreativer. https://digitalcourage.de/nichts-zu-verbergen
Nichts zu verbergen? | Digitalcourage

Ein bunter Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Mythos

Digitalcourage
@Hammerwell @netzpolitik_feed oh, die Seite les ich mir mal genauer durch, danke dir!
@patrickyaa @netzpolitik_feed Ein Zitat von Snowden kann hier auch helfen: "Ultimately, arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."