Die heute erschienene Folge von #DasKlima trägt den Titel "#Queer sein in der #Klimakrise: Betroffenheit trifft Aktivismus" und das erklärt euch wahrscheinlich auch schon wieso ich gerade Hasskommentare lösche.

https://dasklima.podigee.io/110-dk110-queer-sein-in-der-klimakrise-betroffenheit-trifft-aktivismus

DK110 - Queer sein in der Klimakrise: Betroffenheit trifft Aktivismus

"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den [sechsten Bericht](https://www.ipcc.ch) des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung. Die Klimakrise betrifft uns alle und sie betrifft uns alle unterschiedlich. Wie sich die Klimakrise auf queere Menschen auswirkt und warum wir mehr Sichtbarkeit für die Lebensrealitäten der LGBTQIA+ Community brauchen, um ihrer besonderen Betroffenheit entgegenzuwirken, ist Gegenstand von Forschung und ein besonderes Anliegen von Claudia. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass queere Menschen aktiv in die Lösungsfindung einbezogen werden müssen - außerhalb und innerhalb der Wissenschaft. Die Forschung zeigt auch, dass queere Menschen eine besondere Rolle im Klimaaktivismus spielen können. Ihre Stimmen zu verstärken ist also nicht nur im Interesse der Menschlichkeit, sondern auch im Interesse des Klimas. Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.

Das Klima
Update: Die Kommentare haben zum Glück zügig abgenommen und waren nach ein paar Tagen auch vorbei.

On the plus Side: Mir wurde gerade folgendes kleines Forschungsprojekt als Fellowship bewilligt.

Framing, Representation, Absence and Co-Occurrence of Women and Queer People in IPCC AR6 and Beyond (FRAC-WQ-AR6)

Was wir da genau machen?

Als wissenschaftliche Synthese, politische Entscheidungsgrundlage und zentrale Referenz der Wissenschaftskommunikation zur Klimakrise kommt den Assessment Reports (AR) des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) eine besondere diskursive Macht zu. 🧵

🧵 Umso relevanter ist es, zu analysieren, wer darin repräsentiert ist, wie diese Repräsentation gerahmt wird, wer mit wem gemeinsam genannt wird und wo Lücken bestehen. Im Zentrum des Fellowships steht die Beantwortung dieser Fragen für Frauen und queere Personen und deren Intersektion mit weiteren marginalisierten Gruppen. 🧵
🧵 Dazu werden quantitative Methoden zur Textanalyse genutzt, um Häufigkeiten, Zusammenhänge und Intersektionen zu erfassen, gefolgt von einer qualitativen Untersuchung ausgewählter Textpassagen zum Framing. Ergänzend erfolgt eine systematische Literaturrecherche um inhaltliche Lücken zu identifizieren.