Schlecht: Bayern versucht seit über 20 Jahren das Grundbuch zu digitalisieren.

Gut: Sie haben eine News-Seite, auf der sie seit 20 Jahren ihr Scheitern dokumentieren.

https://www.grundbuch.eu/nachrichten/

Wie das passieren kann?
New Public Management.
Man beauftragt über die Jahre unzählige Unternehmen mit wenig anreizen ihre Arbeit gut zu machen.
Hätte man 2004 einfach 4 Leute eingestellt, hätten wir seit 2006 ein gutes digitales und heute das modernste Grundbuch der Welt.

@Lilith Das Problem ist, wenn ich nicht falsch liege, dass es kein Regulativ gibt.

Keine Bude wurde für Schlechtleistung jemals in Regress genommen. PuP versenken Legislatur um Legislatur Kohle, gehaftet hat mWn aber nicht einer.

Der Rechnungshof bräuchte echte Durchgriffsrechte und müsste nur einmal ein Exempel statuieren.

Und als zweites brauchen wir noch Aktenpflicht. Bei uns Normalottos muss alles belegt sein. Der Staat achtet pinibelst darauf, dass du als Bürger für alles Papiere hast.

Kommissionspräsident*Innen löschen dagegen schonmal Kurznachrichten auf ihren Handies, weil Platzmangel und so. Man kennt's. Oder irgendwelche Bundesminister, die über WhatsApp oder SMS konferieren, natürlich ohne Aktenvermerk und das Handy nach Amtszeit beim Staat zum löschen abgeben. Und der das auch noch macht.

Und wir wundern uns hier, warum nichts taugt.

@__ud3x__ @Lilith bitte nicht der Rechnungshof. Die Finanzaufsicht wird ohnehin schon massiv missbraucht um Politik zu machen. Dem Rechnungshof mehr Kompetenzen geben heißt am ende nur zu verewigen, dass niemals etwas ander gemacht wird - weil dann der Rechnungnshof kommt und einem sagt, dass das aber nicht so gemacht wurde wie sonst und man das deswegen nicht darf.