Ein Verbot sozialer Medien löst nicht die fundamentalen Probleme von Jugendlichen. Die Debatte ist vielmehr Ausdruck einer sozio-ökonomischen Krise – und könnte den Befürwortern an der Wahlurne sogar schaden. Die aktuelle Kolumne von @vincefoerst

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Trugbild: Den Teufel mit Beelzebub austreiben

Ein Verbot sozialer Medien löst nicht die fundamentalen Probleme von Jugendlichen. Die Debatte ist vielmehr Ausdruck einer sozio-ökonomischen Krise – und könnte den Befürwortern an der Wahlurne sogar schaden.

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@netzpolitik_feed @vincefoerst

Verbot kann nur eine populistische Pseudo-Lösung sein. Die Lehrpläne gehören umfassend und strukturell überarbeitet. Die Zeiten haben sich geändert.
Das ist viel Arbeit, aber machbar.
Man muss das richtige tun.

@netzpolitik_feed @vincefoerst

bevor ich das verbiete, müssten alternativen da sein. aber wie, z.b. schaffe ich wieder mehr öffentliche räume?

@netzpolitik_feed @vincefoerst

Ein Verbot ist immer ein Mittel der Hilflosigkeit, wenn keine andere Lösung gefunden wurde.
Nur in ganz seltenen Fällen kann es etwas zu einer Veränderung "anstupsen".
Das Rauchverbot in gewissen Bereichen war so eine Sache.

@netzpolitik_feed @vincefoerst Sehr richtig. Ein Verbot sozialer Medien greift zu kurz. Smartphones sind Suchtmittel, die nicht in Kinderhände gehören. Wir stellen ja auch keine Paletten mit Wodka und Schokolade ins Kinderzimmer und sagen "Teil's Dir ein!“
Die Debatte hat wenig mit Sozialökonomie zu tun, sie muss vielmehr unter Suchtprävention geführt werden.
@netzpolitik_feed @vincefoerst Glaube kaum, dass es darum geht, mit einer einzigen Maßnahme die fundamentalen Probleme von Jugendlichen zu lösen. Das wäre lächerlich.
Jugendliche dürfen aber aus gutem Grund keinen Alkohol trinken, nicht rauchen und nicht Auto fahren. Warum denken wir, dass sie ohne Anleitung oder Hilfe mit einem suchtgefährdenden, aggressiven Medium umgehen können sollten?