aber vermenschlichen wir merz einmal und gestehen zu, dass es allgemein und für uns alle schwierig ist, von einer liebgewonnen wirklichkeit loszulassen. dafür braucht es nicht nur aufmerksamkeit und offenheitheit, sondern auch bereitschaft für schmerz.
merz ist emotional *investiert* ins transatlantische bündnis und er (und die meisten anderen auch und zu einem teil auch wir selbst) können nicht einfach loslassen.
mir scheint, dass sich transformationsforschung zu wenig mit schmerz befasst.
ich glaube wirklich, dass das problem tiefer geht und merz nur eine besonders netzwerkzentrale ausprägung dieser kollektiven krankheit ist.
denn den selben mechanismus sehen wir beim fossilismus, dem macho-maskulinismus, dem patriarchat, der white suremacy, der vorstellung von ewigem wachstum und der idee der "autonomie des individuums".
und deswegen erheben sich all diese wegschwimmenden wirklichkeiten nochmal zu einer einzigen faschistischen realität.