Die größte Propaganda-Maßnahme war ja einen fahrenden Metallkäfig so zu vermarkten, dass du freiwillig einen Großteil deines Einkommens dafür ausgibst, damit du etwas hast, das 95% der Zeit herumsteht und die restliche Zeit primär dafür da ist, um dich zur ARBEIT zu bringen.

Aber die Leute sehen die Dinger an und sagen "das ist Freiheit!".

@mitvorteil Ich versuch mal Gegenargumentation! Dein Punkt ist finde ich stark "urban-centric". Wer 1h oder mehr außerhalb wohnt, weiß: Wenn alles 15km+ weg ist und Öffis für 20min Auto-Strecke 1h+ brauchen, kauft das Auto einem jeden Tag Lebenszeit zurück. Und mehr Zeit = Freiheit. Und nur weil es rumsteht, ist es nicht Nutzlos. Oder ist ein Feuerlöscher auch in 99,99% der Zeit den du ihn hast nutzlos?
Aber natürlich hast du recht: Auto = Freiheit, weil Öffis systematisch kaputtgespart wurden.
@wayneoween Bin regelmäßig auf dem Land bei Familie und freue mich da immer über nicht-vorhandene Fußwege und den einen Bus, der an drei Tagen Wochenende vorbeikommt. Aber die Tatsache, dass Öffis so lange für die gleiche Strecke brauchen ist ja menschengemacht. Stattdessen dürfen Innenstädte nicht autofrei sein, weil wie sollen die Leute vom Land zum Bummeln in die City kommen? (tun sie ohnehin nicht aber ist ein geiles Nicht-Argument).